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Deutsche Bank mit Filial-Kahlschlag: Diese Standorte in Bayern, Hessen und NRW müssen schließen

Deutsche-Bank-Filiale: Deutschlands größtes Geldhaus will jede fünften Standort auf dem Heimatmarkt schließen.
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Deutsche-Bank-Filiale: Deutschlands größtes Geldhaus will jede fünften Standort auf dem Heimatmarkt schließen.

Die Deutsche Bank macht bei der geplanten Standort-Bereinigung Ernst. Bis Jahresende soll jede fünfte Filiale in Deutschland schließen.

Frankfurt/Main – Beim geplanten Abbau von knapp 100 Filialen will die Deutsche Bank vor allem in Großstädten und Nordrhein-Westfalen den Rotstift ansetzen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sollen gleich 37 Standorte dichtgemacht werden, darunter vier Filialen in Düsseldorf sowie jeweils drei in Köln und Essen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Übersicht auf der Homepage des Geldhauses hervorgeht. In München, Hamburg und der Bankenmetropole Frankfurt gibt das größte deutsche Geldhaus jeweils vier Standorte auf.

„Wir haben bei der Auswahl der Standorte darauf geachtet, dass die Wege zur nächsten Filiale im ländlichen Raum nicht zu weit werden“, sagte Philipp Gossow, der das Privatkundengeschäft der Marke Deutsche Bank in Deutschland leitet, dem Handelsblatt. „In den Innenstädten ist es auch möglich, mit weniger Standorten für die Kunden da zu sein.“

Deutsche Bank: Bis Jahresende soll jede fünfte Filiale schließen

Deutschlands größtes Geldhaus will bis Ende des Jahres 97 der zuletzt 497 Filialen der Marke Deutsche Bank schließen. Rund 450 Vollzeitstellen sollen netto entfallen. Das Institut hatte sich jüngst mit der Arbeitnehmerseite dazu auf einen Interessenausgleich geeinigt. Die Stellen sollen sozialverträglich unter anderem mit Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen abgebaut werden.

„Wir wollen und werden flächendeckend präsent sein. 400 Filialen sind dafür eine gute Zahl, die in den kommenden Jahren weitgehend stabil bleiben dürfte“, hatte Gossow der Deutschen Presse-Agentur gesagt. „Immer mehr Kunden nehmen Bankdienstleistungen digital in Anspruch. Durch die Corona*-Pandemie hat sich dieser Trend beschleunigt.“ Sieben Filialen sollen in sogenannte Anlagezentren umgewandelt werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte das Kreditinstitut erstmals nach sechs Jahren netto wieder schwarze Zahlen geschrieben. (dpa/utz) *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

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