Deutsche Industrie erhält deutlich weniger Aufträge

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"Der Umfang an Großaufträgen war im Februar stark unterdurchschnittlich", nannte das Bundeswirtschaftsministerium die Auftragslage. Foto: Oliver Berg

Wiesbaden (dpa) - Die deutsche Industrie hat im Februar deutlich weniger Aufträge als im Vormonat erhalten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Bestellungen um 1,2 Prozent unter dem Niveau vom Januar. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet.

Allerdings fiel das Ergebnis zum Jahresstart besser aus als bisher bekannt: Anstatt eines Rückgangs um 0,1 Prozent ergibt sich nach revidierten Zahlen der Wiesbadener Statistiker ein Zuwachs um 0,5 Prozent.

Hinzu kommt, dass das Februar-Ergebnis vor allem durch schwankungsanfällige Großaufträge belastet wurde. Ohne diese wäre das Auftragsvolumen nicht um 1,2 Prozent gefallen, sondern um 0,3 Prozent gestiegen. "Der Umfang an Großaufträgen war im Februar stark unterdurchschnittlich", kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium.

Schwach fiel im Februar die Auslandsnachfrage aus. Von dort kamen 2,7 Prozent weniger Bestellungen als im Januar. Die Inlandsaufträge stiegen dagegen um 0,9 Prozent. Die Aufträge aus der Eurozone gingen um 3,7 Prozent zurück, aus dem übrigen Ausland kamen 2,1 Prozent weniger Bestellungen.

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