Hub für Deutschland und Europa

Die Volkswagen AG in Nordhessen: Der Vertrieb Original Teile und auch das VW Werk Baunatal sind direkt an die Autobahn angebunden. (Foto: Bohnhardt/WFG Kassel)

Die Lagegunst des Standorts verbunden mit den Möglichkeiten, die eine gute Verkehrsinfrastruktur bietet, führt dazu, dass es in Deutschland und Europa für Distributionssysteme keinen günstigeren Standort gibt als Nordhessen. Wesentliches Merkmal ist die spätest mögliche Cut-off-Zeit.

Mit strategischem Vorgehen und intelligenter Flächenvorratspolitik haben die Verantwortlichen eine dynamische Entwicklung angestoßen und Nordhessen in einen wachstumsstarken Logistikstandort verwandelt. Seit dem Jahr 2002 haben sich in Nordhessen mehr als 80 Unternehmen aus der Branche angesiedelt, die zusätzlich über 7000 Arbeitsplätze geschaffen haben. Jeder Zehnte arbeitet in Nordhessen in der Logistik – eine höhere Dichte an Logistikbeschäftigten gibt es bundesweit nicht.

Auch in der Wirtschaftskrise ist die Region in diesem Branchensegment stabil geblieben und zum Teil deutlich gewachsen. High-Tech-Versandhändler wie Amazon und Libri haben hier beachtliche Wachstumsraten professionell umsetzen können. Branchengrößen wie Schenker, Hermes und DHL betreiben in Nordhessen ihre größten Umschlagzentren, Filialisten wie Rewe, Edeka und das Dänische Bettenlager versorgen von hier aus ihre Geschäfte mit Ware. In den Netzen der Stückgutkooperationen gibt es keine Sendung, die nicht ihren Weg nach Nordhessen findet. Als größtes Ersatzteilzentrum weltweit hat sich Volkswagen Vertrieb Original Teile in Baunatal mit über 400 000 Komponenten auf einer Million Quadratmetern Lagerfläche entwickelt. Nordhessen kann mit einem Alleinstellungsmerkmal aufwarten, das auch die anspruchsvollsten Expansionsmanager großer Logistiker überzeugt. „Wir haben den spätesten Cut-Off- Zeitpunkt innerhalb Deutschlands. Bestellungen können bis 21.30 Uhr mit der Zusicherung angenommen werden, dass sie am nächsten Vormittag an jeden Ort in Deutschland ausgeliefert werden können. In fünf Stunden oder weniger erreicht man ganz Deutschland“, erläutert Michael Kluger, Leiter Cluster Mobilität im Regionalmanagement. Das Regionalmanagement treibt die Entwicklung voran und betreibt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Wirtschaftsförderer Standortmarketing. NH

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