Deutschlands größter Brillenhersteller

Rodenstock bleibt in den roten Zahlen

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Eine Brille der Firma Rodenstock.

München - Rodenstock schreibt weiter rote Zahlen. Doch der Verlust schrumpft, der Umsatz steigt. Deutschlands größter Brillenhersteller legt nach einer tiefen Existenzkrise wieder zu.

Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock hat auch im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. Allerdings habe sich der Verlust 2012 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert, sagte eine Sprecherin des Münchner Unternehmens am Montag - ohne genaue Zahlen zu nennen. Insgesamt sieht sich der Konzern nach einer schweren Existenzkrise vor zweieinhalb Jahren auf einem guten Weg.

Auch dank guter Geschäfte in Schwellenländern wie Brasilien oder China stieg der Umsatz 2012 um sechs Prozent auf 387 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verdiente das Unternehmen mehr Geld als im Vorjahr, das Ergebnis stieg um gut 11 Prozent auf 61,4 Millionen Euro. Unter dem Strich steht allerdings weiter ein Minus in nicht genannter Höhe.

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Der Start ins Jahr sei ebenfalls gelungen, sagte Konzernchef Oliver Kastalio. „Wir sind äußerst zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2013, die uns bestätigen, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind“. Bis 2014 will der Manager das traditionsreiche Unternehmen zurück in die schwarzen Zahlen führen.

Rodenstock hatte sich einst bei der Expansion in den USA verhoben und war danach von einem Schuldenberg beinahe erdrückt worden. Zudem machten dem Konzern auf dem wichtigen Heimatmarkt Deutschland Billigbrillen aus dem Supermarkt und Internet-Konkurrenz zu schaffen, 2010 war Rodenstock nach einem massiven Umsatzrückgang in Not geraten.

dpa

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