DGB: Mindestens 8,50 Euro für jeden Arbeitnehmer

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Michael Sommer.

Berlin - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will dafür kämpfen, dass schon bald kein Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdient. Die Rente mit 67 ist dem DGB ein Dorn im Auge.

Dies müsse noch in diesem Jahr im Gesetzesblatt stehen, sagte DGB-Chef Michael Sommer am Mittwoch in Berlin. Der gesetzlich fixierte Mindestlohn müsse dann alle „darunter liegenden Löhne kassieren“. Der DGB dringt auch darauf, dass Leiharbeiter „nach einer kurzen Einarbeitungszeit“ beim Lohn mit den Stammbeschäftigten gleichgestellt werden. Die Gewerkschaften warteten - bislang vergeblich - darauf, dass der Gesetzgeber handele.

Sommer stellte klar, dass die Gewerkschaften auch nach dem zum Jahresanfang begonnen Einstieg in die Rente mit 67 mit dem Thema keineswegs ihren Frieden geschlossen haben. Angesichts der noch immer unzureichenden Beschäftigung Älterer sei die Rente mit 67 „nichts anderes als eine Rentenkürzung“. Der DGB-Chef forderte, die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters so lange auszusetzen, „bis die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer relevant gestiegen ist“.

Alles teurer geworden: So viel mehr müssen Sie in 2012 jetzt bezahlen

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Auch für Strom zahlt man mehr: plus 7,1 Prozent. © dpa
Butter macht dick - und wer in Zukunft nicht 10,4 Prozent mehr zahlen will, verzichtet drauf. © dpa
Molkereiprodukte sind fast alle teurer geworden: Für Sahne zahlt man jetzt 12,9 Prozent mehr. © dpa
Bei Fleisch ist die Preiserhöhung nicht ganz so schlimm: 4,3 Prozent ist es teurer. © dpa
Gemüse ist dagegen billiger geworden: Für Kopf- oder Eisbergsalat zahlt man 39,3 Prozent weniger. © dpa
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... Verteurung von Kaffee um 21,8 Prozent verursacht sein. © dpa
Bei den Dienstleistungen macht sich die neue Luftverkehrsabgabe bemerkbar: Flugtickets sind um 19,4 Prozent teurer. © dpa
Die Preise für Tabakwaren sind um 3,3 Prozent gestiegen. © dpa
Frauen können aufatmen: Schuhe  und Bekleidung sind nur um 3,1 Prozent teurer. © dpa

Eine Zahl dafür nannte Sommer zwar nicht, ließ aber durchblicken, dass auch 50 Prozent - wie dies die SPD verlangt - aus seiner Sicht unzureichend seien. Zuletzt war nur gut ein Viertel der 60- bis 64-Jährigen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

dpa

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