DGB: Mindestens 8,50 Euro für jeden Arbeitnehmer

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Michael Sommer.

Berlin - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will dafür kämpfen, dass schon bald kein Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdient. Die Rente mit 67 ist dem DGB ein Dorn im Auge.

Dies müsse noch in diesem Jahr im Gesetzesblatt stehen, sagte DGB-Chef Michael Sommer am Mittwoch in Berlin. Der gesetzlich fixierte Mindestlohn müsse dann alle „darunter liegenden Löhne kassieren“. Der DGB dringt auch darauf, dass Leiharbeiter „nach einer kurzen Einarbeitungszeit“ beim Lohn mit den Stammbeschäftigten gleichgestellt werden. Die Gewerkschaften warteten - bislang vergeblich - darauf, dass der Gesetzgeber handele.

Sommer stellte klar, dass die Gewerkschaften auch nach dem zum Jahresanfang begonnen Einstieg in die Rente mit 67 mit dem Thema keineswegs ihren Frieden geschlossen haben. Angesichts der noch immer unzureichenden Beschäftigung Älterer sei die Rente mit 67 „nichts anderes als eine Rentenkürzung“. Der DGB-Chef forderte, die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters so lange auszusetzen, „bis die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer relevant gestiegen ist“.

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Eine Zahl dafür nannte Sommer zwar nicht, ließ aber durchblicken, dass auch 50 Prozent - wie dies die SPD verlangt - aus seiner Sicht unzureichend seien. Zuletzt war nur gut ein Viertel der 60- bis 64-Jährigen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

dpa

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