Zu teuer?

Diese drei Versicherungen sind verzichtbar

Vor Abschluss einer Glasbruchversicherung sollte man sich fragen, wie häufig Fensterscheiben wirklich zu Bruch gehen. Foto: Peter Kneffel/dpa
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Vor Abschluss einer Glasbruchversicherung sollte man sich fragen, wie häufig Fensterscheiben wirklich zu Bruch gehen. Foto: Peter Kneffel/dpa

Mancher Schaden kann einen ohne passende Versicherung ruinieren. Bei anderen Policen lohnt sich der Schutz kaum. Doch welche ist Pflicht, und auf welche können Sie verzichten? Drei Beispiele.

Hamburg (dpa/tmn) - Private Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits- oder Gebäudeversicherung - viele Versicherungen sind unerlässlich. Denn sie decken wichtige, teils existenzielle Risiken ab. Auf manche Angebote können Verbraucher aber auch verzichten, erklärt der Bund der Versicherten (BdV) in Hamburg.

- Glasbruchversicherung: Sie springt ein, wenn Scheiben zu Bruch gehen und wird oft als Baustein der Hausratversicherung angeboten. Doch wie oft gehen Fensterscheiben kaputt? Und wie hoch ist dann die finanzielle Belastung? Aus Sicht des BdV sind die Beiträge im Verhältnis zu möglichen Schadenshöhen zu teuer. Lohnen kann sich ein solcher Schutz, wenn es am Haus einen Wintergarten oder eine sehr teure Spezialverglasung gibt.

- Brillenversicherung: Neue Brillen gehen ins Geld. Daher werden beim Verkauf oft gleich die passenden Versicherungen angeboten. Doch Vorsicht: Nicht immer ersetzt die Versicherung bei Bruch oder Beschädigung der Brille das gute Stück vollständig. Ein neues Gestell gibt es nur, wenn die Brille gebrochen oder beschädigt oder mindestens zwei Jahre alt ist. Wer eine besondere Fassung oder höherwertige Gläser will, kommt um eine Zuzahlung nicht herum.

- Krankenhaustagegeldversicherung: Diese Versicherung zahlt bei einem Krankenhausaufenthalt pro Tag eine vorher vereinbarte Summe. Allerdings ist der stationäre Aufenthalt Bedingung für die Leistung. Bei ambulanten Behandlungen gibt es oft nichts. Aus Sicht des BdV ist es daher besser, für solche Fälle Geld zu sparen.

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