Metall- und Elektroindustrie Nordhessen nach Krise optimistisch

Diezemann: viel erreicht

Klemens Diezemann

kassel. Die Metall- und Elektroindustrie (M+E) in Nordhessen kommt besser durch die Krise als vor einem Jahr noch angenommen. Das geht aus der Frühjahrsumfrage des M+E-Arbeitgeberverbandes hervor. Demnach beurteilen 25 Prozent der befragten Betriebe ihre aktuelle Situation als sehr gut oder gut. In der Herbstumfrage 2009 taten dies nur 20 Prozent. 38 (Vorjahr 42) Prozent der Betriebe bezeichnen die Lage als befriedigend, allerdings ebenso viele als schlecht.

Noch positiver fällt der Ausblick fürs kommende Halbjahr aus. Erwarteten im Herbst noch 19 Prozent der Befragten bessere oder deutlich bessere Geschäfte in den vor ihnen liegenden sechs Monaten sind dies aktuell 37 Prozent. Nur neun Prozent der Betriebe rechnen mit einer schlechteren oder erheblich schlechteren Entwicklung. Im Herbst taten dies noch 23 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Krise Ende 2008 erwartete fast die Hälfte der Unternehmen eine Verschlechterung der Geschäftslage.

Der Geschäftsführer des M+E-Verbands in Nordhessen, Klemens Diezemann, wertet die aktuelle Umfrage als „helles Licht am Ende des Tunnels“. In Anbetracht des niedrigen Niveaus vor einem Jahr sei viel erreicht worden.

Allerdings wirken sich die guten Erwartungen nicht beschäftigungsfördernd aus. Der Verband rechnet mit dem Abbau von etwa 0,5 Prozent der Stellen. Die organisierten 122 M+E-Betriebe in Nordhessen beschäftigen rund 24 000 Menschen, die nicht organisierten noch einmal so viele. (jop)

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