Zweitgrößte deutsche Drogeriekette

Rossmann verdreifacht Filialen in nur zehn Jahren

Burgwedel - Die Drogeriemarktkette Rossmann hat dreimal so viele Filialen wie noch 2004. Geholfen hat der deutschlandweiten Nummer zwei dabei die Pleite des Konkurrenten Schlecker.

Die Drogeriemarktkette Rossmann hat die Zahl ihrer Filialen in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Nachdem der Branchenriese 2004 in Frankfurt am Main sein 1000. Geschäft eröffnet hatte, startet Ende November in Hannover die 3000. Filiale ihren Betrieb. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch an seinem Sitz im niedersächsischen Burgwedel mit. Mit dem 3000. Laden schließt sich für Rossmann in Hannover ein Kreis, denn dort hatte Firmengründer Dirk Roßmann 1972 mit seinem ersten Geschäft begonnen. Für die ersten 100 Drogeriemärkte in Norddeutschland hatte er noch zehn Jahre gebraucht. Allein dieses Jahr kamen 230 Verkaufsstellen neu hinzu.

Mit rund 1850 Geschäften steht der Löwenanteil der Filialen noch immer in Deutschland, Polen folgt mit 825 Läden, sechs sind es in Albanien. Rossmann ist ein großer Profiteur der Schlecker-Pleite, die Marktanteile freispülte und Filialübernahmen ermöglichte. 2012 hatten die Niedersachsen 5,95 Milliarden Euro Umsatz eingefahren - 16,1 Prozent Zuwachs. Nur der Konkurrent dm aus Karlsruhe fährt noch mehr Erlöse ein.

Die Dirk Rossmann GmbH ist nach wie vor ein Familienunternehmen und steht mehrheitlich im Besitz der Familie Roßmann. Seniorchef Dirk (67) führt die Kette, an der die Gruppe A.S. Watson 40 Prozent hält.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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