Drogeriekette dm stoppt kostenlose Plastiktüten

+
Eine Frau trägt Plastiktüten einer Apotheke und der Drogeriekette dm. Foto: Martin Gerten/Archiv

Karlsruhe (dpa) - Die Drogeriekette dm will kleine Plastiktüten künftig nicht mehr kostenlos abgeben und so ein Zeichen gegen die Plastikmüll-Belastung der Umwelt setzen. Ein Sprecher des Unternehmens in Karlsruhe bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Welt".

Allerdings erstreckt sich die Umstellung zunächst nicht auf alle Märkte. Die Entscheidung treffe jetzt jede Filiale für sich, sagte der Sprecher. Der Beschluss folgt einem Testlauf mit überwiegend positiven Reaktionen. "dm liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen", sagte der Sprecher.

Ein Vorstoß für ein europaweites Verbot von Plastiktüten hat keine Mehrheit gefunden. Die EU hat aber neue Vorgaben beschlossen, die sich bislang nur auf leichte Einwegtüten beziehen, wie sie oft an den Kassen liegen. Ausgenommen sind ganz dünne Beutel für Lebensmittel. In der EU landen jährlich acht Milliarden Beutel in der Landschaft oder im Meer, mit verheerenden Folgen für Pflanzen- und Tierwelt.

EU-Regeln zu Plastiktüten

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.