Das duale Studium ist im Trend

Volle Hörsäle: Duale Studiengänge werden immer beliebter. Die Zahl der dual Studierenden nahm im vergangenen Jahr um rund 20 Prozen zu. (Foto: nh)

Im Jahr 2011 gab es nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bibb) rund 930 Angebote für Schulabgänger, die eine Ausbildung oder Praxisphasen in einem Betrieb mit einem Studium kombinieren. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 20 Prozent. Insgesamt waren im Jahr 2011 schon mehr als 61 100 Studenten in Kombi-Ausbildungen. Im Jahr 2010 waren es noch 10 400 weniger. Eine größere Nachfrage nach ausbildungsbegleitenden Studiengängen registriert auch das Studienzentrum Kassel der Hessischen Berufsakademie. Hier stehen mit Business Administration und Wirtschaftsinformatik zwei Bachelor-Studiengänge zur Auswahl.

„Die Kombination aus IHK-Ausbildung und Bachelor-Studium macht das Modell so erfolgreich. Dafür sprechen auch die sehr hohen Übernahmequoten der Absolventen, die in der Regel bei über 80 Prozent liegen.“

Maria Weidemann

Seit dem Start des ersten Kasseler BA-Studiengangs im Jahr 2002 ist der Zuspruch von Abiturienten und Unternehmen stetig gestiegen. „Die Kombination aus IHK-Ausbildung und Bachelor-Studium macht das Modell so erfolgreich“, so Maria Weidemann, Geschäftsleiterin der Hessischen BA in Kassel. „Dafür sprechen auch die sehr hohen Übernahmequoten der Absolventen, die in der Regel bei über 80 Prozent liegen.“

Das duale Studium ist geeignet für Zielstrebige, für Schulabgänger, die motiviert sind und viel Selbstdisziplin an den Tag legen. Das Pensum ist enorm. An drei Abenden in der Woche und teilweise samstags finden die Vorlesungen statt. Sechs Semester dauert das duale Studium an der Hessischen Berufsakademie. Das Ziel: Der Bachelor-Abschluss in den Fächern Business Administration oder Wirtschaftsinformatik. Zu den Studienschwerpunkten gehören zum Beispiel Marketing und Vertrieb, Logistik, Personalwesen oder Projektmanagement.

Voraussetzung für das Berufsakademie-Studium ist neben dem Abitur, der Fachhochschulreife oder der fachgebundenen Hochschulreife ein gültiger kaufmännischer Ausbildungsvertrag. „Wir raten allen Interessierten, an einer unserer Infoveranstaltungen teilzunehmen, um sich einen ersten Eindruck vom Studium an der Hessischen BA zu verschaffen. Es ist auch möglich, einmal an einer Vorlesung teilzunehmen und so in Kontakt zu Dozenten und Studierenden zu kommen. Für den Fall, dass der Studierende nicht vom ausbildenden Unternehmen finanziert wird, beraten wir jeden auch gerne persönlich und helfen bei den Formalitäten“, so BA-Geschäftsleiterin Maria Weidemann. NH L

E Kontakt:

www.hessische-ba.de, gebührenfrei Telefonnummer: 08 00 / 4 95 95 95

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