Ausbildung oder Studium? Beides!

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Theorie und Praxis: Das duale Studium kann beides.

Bei dualen Studiengängen werden die beiden klassischen Wege Ausbildung und Studium miteinander kombiniert. Wie ihre „Vollzeitkollegen“ absolvieren duale Studenten ein Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie.

Gleichzeitig sind sie aber noch bei einem Unternehmen angestellt. Dort durchlaufen sie entweder eine reguläre Berufsausbildung, die mit einem Kammerabschluss endet, oder die praktische Qualifizierung wird im Rahmen eines geregelten Praktikumsverhältnisses erbracht.

Der permanente Wechsel zwischen den Lernorten ermöglicht den Studierenden die während der Theoriephasen gewonnenen Kenntnisse direkt in der Praxis zu erproben. Darüber hinaus können sie Problemstellungen aus der unternehmerischen Praxis in den anschließenden Hochschul- beziehungsweise Berufsakademiephasen aufarbeiten.

Wie auch bei regulären Ausbildungen, zahlen die meisten Unternehmen von Beginn an eine Ausbildungsvergütung – und zwar sowohl in den Praxis- als auch in den Theoriephasen.

Aber nicht nur die Studierenden, auch die ausbildenden Betriebe profitieren bei diesem Qualifizierungsmodell. Sie gewinnen hochqualifizierte Beschäftigte – direkt auf die Ansprüche des Unternehmens hin ausgebildet. Deshalb sind duale Studenten bei Unternehmen sehr gefragt.

Berufswahl will gut überlegt sein

Trotz der vielen guten Argumente, sollte die Entscheidung gut überlegt sein. Von den dual Studierenden wird viel Motivation und Engagement verlangt, denn in der gleichen Zeit, in der Vollzeitstudenten ihr Studium absolvieren, machen sie zusätzlich noch eine Ausbildung. Weiteres Merkmal dualer Studiengänge: der hohe Praxisanteil. Abiturienten, die großen Wert auf wissenschaftliches Arbeiten legen oder eine akademische Karriere anstreben, sollten daher eher ein Vollzeitstudium in Erwägung ziehen. In jedem Fall sollte man sich vor der Berufswahl gut informieren. (nh)

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