Edle Gaumenfreuden verschenken

Der Seniorchef Heinz Rinner (links) der Lachsräucherei Rinner und sein Sohn Uwe, der seit dem Jahr 1996 die Firma führt, präsentieren eine kleine Auswahl ihrer exklusiven Produkte. (Foto: Kiefer)

Kaum zu glauben: Fernab vom Ozean mit seiner stürmischen See und hohen Wellen verbirgt sich im beschaulichen Sachsenhausen in der hessischen Schwalm ein Zentrum des guten Fischgeschmackes, das Feinschmecker weltweit mit edlen Gaumenfreuden bedient. Selbst Fachleute aus den einschlägigen Magazinen wie „essen und trinken“ oder dem „Feinschmecker“ sind auf die Lachsräucherei Rinner aufmerksam geworden: „Einer der besten Betriebe seiner Art in Deutschland“. Zudem bekommen die Experten für Gaumenfreuden seit dem Jahr 2004 jährlich die Goldene Servicekrone vom Excelsior Business Club verliehen.

Feinste Veredelung

Allen voran ist es der Lachs, der den kleinen Familienbetrieb wortwörtlich in aller Munde der Feinschmecker bringt. Heinz Rinner, der Seniorchef, der im Jahr 1996 den Betrieb an seinen Sohn Uwe übergab, hatte die Rezeptur einer Fischerfamilie vor rund 23 Jahren von einer Norwegenreise mit im Gepäck und ins Hessische gebracht.

„Höchste Qualität wird nur erreicht, wenn jeder einzelne Schritt sorgfältig und mit Hingabe ausgeführt wird.“

Heinz und Uwe Rinner

„Salmo Salar“ ist der wohlklingende Name für den atlantischen Lachs, der durch feinste Handarbeit der Rinners veredelt wird. „Die Meeresströmung des Atlantiks wirkt sich positiv auf die Muskulatur und damit auf die Konsistenz und Struktur aus“, sagt Uwe Rinner, der den Fisch aus Zuchtfarmen aus Schottland, Irland und Norwegen bezieht, die ebenfalls als Familienbetriebe arbeiten. „Jetzt beginnt wieder die Räucherzeit“, sagt der Chef, denn nach guter alter Tradition wird von Oktober bis April bei kühler Witterung der Edelfisch geräuchert. Mehrere tausend Lachsseiten bearbeitet Uwe Rinner selbst, 300 pro Räuchergang. Ein aufwändiges Verfahren, das sich lohnt. „Höchste Qualität wird nur erreicht, wenn jeder einzelne Schritt sorgfältig und mit Hingabe ausgeführt wird“, sind sich die beiden Räucherexperten Heinz und Uwe Rinner einig. Drei Tage wird der Lachs mit reinem Salz und einigen Gewürzen gepökelt, drei Tage hängt er mit Gräten im Rauch eines Ofens aus ungebrannten Ziegeln. Nicht mehr als 24 Grad hat das offene Feuer aus Buchenholz, dann wird der Fisch vom Chef persönlich filetiert. „Unser günstigster Lachs weist einen Fettgehalt von 20 Prozent auf, der teuerste hat 12 bis 14 Prozent“, sagt Rinner Junior nicht ohne Stolz. Mit einer intensiven orange-roten Farbe, einer wunderbaren Konsistenz und selbstverständlich einem einzigartigen Geschmack geht der Lachs auf die Reise.

Rinners Lachs und auch alle anderen Fischprodukte sind etabliert. Kleine und große Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe und Privatkunden kaufen oder verschenken die edle Ware aus dem Hessischen in die ganze Welt. „Eine besondere und exklusive Geschenkidee zu Weihnachten, Geburtstagen oder Jubiläen“, sagt Uwe Rinner. Der Familienbetrieb hat sich darauf spezialisiert und „schnürt“ Feinschmecker-Pakete in edler Zusammenstellung und Verpackung, die nicht mehr nur den Edelfisch beinhalten. Im Laufe der Zeit haben die Geschmacksprofis ihr Sortiment erweitert. „So gehören unter anderem erlesene Weine, Schnäpse und Cognacs ebenso zu unserem Sortiment wie ausgesuchtes Konfekt aus der Region oder sogar Lederwaren“, so der Chef. Er muss es wissen, denn er reist für seine Produkte und kennt seine Lieferanten persönlich. Es sind ebenfalls Familienbetriebe aus Deutschland, Frankreich und Italien, die höchste Qualität zu fairen Preisen bieten. YRK

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