Eltern lehnen Berufswunsch ab: seinen Weg erklären

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Katja Urbatsch ist Gründerin der Initiative Arbeiterkind. Diese unterstützt Jugendliche, die als Erste in ihrer Familie an die Uni gehen. Foto: Franziska Gabbert

Ob Tischler, Arzt oder Musiker - Manchmal entspricht der Berufswunsch der Kinder so gar nicht den Vorstellungen der Eltern. Den Kindern bleibt da nur eins: gut zu argumentieren.

Berlin (dpa/tmn) - Stehen Eltern dem eigenen Berufswunsch skeptisch gegenüber, hilft nur, ihn immer wieder zu erklären. Schulabgänger müssen den Eltern vermitteln, warum sie beispielsweise Tischler werden wollen, anstatt zu studieren.

Dazu gehört auch, gegebenenfalls Vorurteile auszuräumen, die Eltern dem Wunschberuf gegenüber haben. Im besten Fall lassen sich die Eltern durch gute Argumente überzeugen, erläutert Katja Urbatsch, Gründerin der Initiative Arbeiterkind.

Diese unterstützt Kinder, die als Erste aus ihrer Familie an die Uni gehen wollen und nicht selten gegen Widerstände in der Familie ankämpfen.

Viele Kinder haben mit großen Widerstände zu kämpfen, wenn sie beruflich einen anderen Weg gehen als die Eltern. Das gilt für Kinder, deren Eltern nicht studiert haben und die an die Uni gehen wollen. Es trifft aber genauso auf jene zu, die Akademikereltern haben und nun eine Lehre machen möchten.

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