Energiewende kostet Bund 8 Milliarden

Berlin - Die Energiewende mit dem Atomausstieg wird den Bund nach Berechnungen von Haushältern bis 2015 voraussichtlich rund acht Milliarden Euro kosten.

Lesen sie auch:

Merkel: Atomkraft nicht beherrschbar

Das teilte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle (CDU), am Donnerstag in einem Brief an seine Fraktionskollegen mit. Unter dem Strich beliefen sich die Einnahmeverluste für Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zwischen 2011 bis 2015 auf 8,1 Milliarden Euro. “Angesichts der historischen Dimension unserer neuen Energiepolitik in technischer, volkswirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht halte ich die Belastungen des Bundeshaushalts für vertretbar“, schreibt Barthle.

Dies gelte auch im Hinblick auf den Abbau der Neuverschuldung und die Einhaltung der Schuldenbremse. Durch die sofortige Abschaltung der acht älteren Atommeiler bringt die Brennelementesteuer nur noch 1,3 statt 2,3 Milliarden Euro ein. Zudem werden Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Verschmutzungsrechten an die Industrie vom Haushalt in den staatlichen Energie- und Klimafonds umgeschichtet, um die Elektro-Auto-Offensive zu bezahlen. Negativ zu Buche schlägt die stärkere steuerliche Absetzbarkeit für Haus- und Wohnungsbesitzer bei der Gebäudesanierung.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.