Enttäuschung über Börsenstart der AgBank

Shanghai - Beim womöglich größten Börsengang der Wirtschaftsgeschichte haben die Aktien der Agricultural Bank of China einen schwachen Start hingelegt.

Zu Börsenschluss in Shanghai notierten die Papiere nur knapp über dem Ausgabepreis. Die AgBank will durch ihren Börsengang 22,1 Milliarden Dollar (17,3 Milliarden Euro) erlösen. Den bisherigen Rekord hält die chinesische Bank ICBC. Sie sammelte 2006 rund 22 Milliarden Dollar an der Börse ein.

Es soll der größte Börsengang der Geschichte werden: Mehr als 22 Milliarden Dollar will die Agricultural Bank of China mit der Ausgabe von Aktien erlösen - so viel wie kein Unternehmen zuvor. Doch die Papiere legen in Shanghai einen schwachen Start hin. Zu Börsenschluss notieren die Papiere nur knapp über dem Ausgabepreis. Analysten hatten mit Aufschlägen von bis zu 15 Prozent gerechnet. Die Bank hat mehr als 320 Millionen Kunden und ist das drittgrößte Finanzinstitut der Volksrepublik. Das 1951 für die Kreditvergabe an Bauern gegründete Geldinstitut ist die letzte der vier großen Staatsbanken Chinas, die von der kommunistischen Führung an die Börse gebracht wird. Den Rekord für den größten Börsengang der Welt hält die chinesische Bank ICBC . Sie sammelte 2006 rund 22 Milliarden Dollar an der Börse ein. Die Märkte werden gespannt beobachten, ob die Agricultural Bank of China diese Marke übertreffen wird. In Hongkong startet das Papier am Freitag an der Börse. Die Broschüren fanden jedenfalls schon einmal reißenden Absatz.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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