Persönliche Ziele erreichen

Erfolg im Job: Positives Denken allein reicht nicht aus

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Positives Denken bringt einen nicht immer ans Ziel. Arbeitnehmer sollten ihre Wünsche auch hinterfragen.

Beförderung, Gehaltserhöhung, Weiterbildung: Jeder hat sein individuelles Karriereziel. Um es zu erreichen, hilft positives Denken - aber das alleine reicht nicht aus.

Um im Job Ziele zu erreichen, sollten Berufstätige zunächst selbst daran glauben, diese erreichen zu können. Doch positives Denken allein reicht nicht aus, sagt Gabriele Oettingen, Professorin für Pädagogische Psychologie und Motivation.

Positives denken könne auch dazu führen, dass Berufstätige eine Haltung entwickeln, nach der alles von selbst klappt und sie übersehen, was ihren Zielen im Job im Weg steht. Gabriele Oettingen rät deshalb zu der Woop-Formel, so die Expertin in der Zeitschrift "Personalmagazin" (Ausgabe 1/2017).

W steht dabei für das englische Wort Wish (Wunsch). Berufstätige sollten sich zunächst ein Ziel im Job suchen, dass sie herausfordert, dass sie aber auch erfüllen können. Dann stellt man sich am besten einmal vor, was man fühlt, wenn dieser Wunsch in Erfüllung geht. Das ist der Outcome, also das Ergebnis. Mancher wird dabei feststellen, dass der Wunsch gar nicht wirklich wichtig ist und man ihn doch lieber aufgeben will. Dann lässt man wieder davon ab.

Im nächsten Schritt beschäftigt man sich dann mit den Obstacles, also mit den Hindernissen. Beschäftigte sollten sich fragen, was sie davon abhält, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Hier hilft es ebenfalls wieder, sich das Hindernis bildlich vorzustellen und sich zu überlegen, was einen davon abhält. Zuletzt macht man sich dann einen Plan, wie man diese Hürden überwinden will.

dpa/tmn

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