Die Erfolgsgeschichte begann mit Bonbonpapier

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Wachspapier ist ein traditionell bewährtes und in seiner Umweltfreundlichkeit kaum zu übertreffendes Verpackungsmaterial aus erneuerbaren Rohstoffen.

Täglich werden unzählige Bonbons, Lollis und Toffees in ihr Wachspapier eingewickelt. Aber wie vielen Konsumenten ist bewusst, dass einer der wichtigsten und größten Hersteller der Einwickelpapiere aus Dassel in Südniedersachsen stammt?

Das Traditionsunternehmen Heyne & Penke Verpackungen GmbH – 1906 in Holzminden gegründet – ist heute einer der führenden deutschen Hersteller flexibler Verpackungen. Neben beschichtetem Papier werden Folien und Verbundverpackungen nach den Kundenwünschen hergestellt. Zu den Kunden zählen große Süßwaren- und Lebensmittelhersteller wie Haribo, Griesson, Kraft Foods, Lambertz, Lieken, Procter & Gamble und Ricola.

Stetiges Wachstum

Wie erfolgreich das Verpackungsunternehmen ist, sieht man am beachtlichen Wachstum der Produktionsstätten in den letzten Jahren. Am Firmensitz in Dassel wurden 2011 zwei große Produktionshallen und im Januar 2012 ein neues Verwaltungsgebäude eingeweiht. Die Neubauten stehen in einer Reihe stetiger Erweiterungsbauten und Investitionen in Großmaschinen in den letzten 20 Jahren. Trotz Wachstum und Expansion ist Heyne & Penke wie viele andere erfolgreiche, international arbeitende Firmen in Südniedersachsen vielen Bewohnern der Region nicht bekannt.

Erfolgsfaktor Mitarbeiter

Qualität und Innovation sind der Schlüssel zum Erfolg von Heyne & Penke. Das konsequente Festhalten am hohen Qualitätsniveau über mehr als 100 Jahre verdankt das Unternehmen nicht zuletzt einer Personalpolitik, die einen hohen Identifikationsgrad der Mitarbeiter zur Folge hat. „Hoch motivierte, unternehmerisch denkende Mitarbeiter werden durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen in den gesamten Produktionsablauf eingebunden“, erklärt Michael Gniffke, Vertriebsleiter von Heyne & Penke, die Unternehmenskultur. „Bei jedem einzelnen Mitarbeiter steht allein der Kunde im Fokus seines täglichen Handelns und auch in Details hat stets der Servicegedanke Vorrang vor innerbetrieblichen Organisationsstrukturen.“ Die Ausbildung im kaufmännischen Bereich und zunehmend auch der drucktechnischen Ausbildungsberufe übernimmt Heyne & Penke selbst. Demnächst soll noch die Ausbildung zum Mechatroniker dazukommen.

Früh international

Ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt, auf Innovation und Investition zu setzen, zeichnet sich bereits in der traditionsreichen Firmengeschichte ab. Alles begann im Jahre 1906 mit der Herstellung von beschichtetem Papier, dem sogenannten Ölpapier. In einer Zeit, in der es noch keine Container gab, diente dieses Ölpapier zur seefesten Verpackung von Gütern für den Schiffstransport. Es bescherte dem Unternehmen weltweite Kundschaft. Mit Wachs beschichtetes Papier, das sogenannte Wachspapier, diente andererseits sowohl der Verpackung von Lebensmitteln wie Brot und Süßwaren. Heute werden etwa 35 Prozent der Produktion für den internationalen Markt hergestellt. War in den siebziger Jahren die Entwicklung von Flexo-Foliendruck eine bahnbrechende Neuerung, so konnte 1995 mit der Schöpfung von Trockentransferbildern (Tattoos) als Beigabe zu Süßwaren ein Produkt entwickelt werden, das bis heute weltweit erfolgreich ist. Durch den kontinuierlichen Fortschritt schaffte es Heyne & Penke, seine Führungsrolle auf dem Gebiet der flexiblen Verpackungen weiter auszubauen. In Zusammenarbeit mit einem führenden deutschen Verpackungsmaschinenhersteller gelang eine Neuentwicklung, die die Versiegelung mit Ultraschallsiegeltechnik erlaubt. Diese ermöglicht es, 33 Prozent Material und Gewicht einzusparen. Dem weiteren Expansionskurs des Unternehmens sollte damit nichts im Wege stehen.

Weitere Informationen unter: heynepenke.eu

Von Juliane Hofmann

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