Güterverkehrszentrum Kassel: Erfolgsmodell mit Zukunft

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Weitläufiges Areal: das Güterverkehrszentrum vor den Toren Kassels.

Das Projekt Güterverkehrszentrum Kassel (GVZ) wird in der Verantwortung des Zweckverbandes Raum Kassel gemeinsam mit der Hessischen Landgesellschaft als städtebauliche Entwicklungsmaßnahme realisiert.

Die Wirtschaftsförderung Region Kassel  (WFG) unterstützt das Projekt bei der Vermarktung. Die Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr als zentrales Angebot des GVZ wurde von der eigens hierfür gegründeten GVZ-Projektgesellschaft gebaut, deren Gesellschafter die WFG sowie die Gemeinden Fuldabrück und Lohfelden sind. Mit der Firma IDI Gazeley betätigt sich ein starker und international erfahrener Partner, der im GVZ den „MagnaPark Kassel“ realisiert, als Teil eines Netzwerkes von Logistikparks in ganz Europa.

„Besonders herauszustellen ist, dass alle Verbandsmitglieder an diesem interkommunalen Projekt beteiligt sind“, sagt Dirk Stochla, Direktor des Zweckverbandes Raum Kassel. In einem eigens dafür aufgestellten Interessenausgleich ist mit Vereinbarung festgelegt worden, wie die Zuständigkeiten geregelt sind und die Aufwendungen und Einnahmen aufgeteilt werden.

In den Jahren 2012 und 2013 erfolgte eine Erweiterung des bislang 75 Hektar großen Areals um weitere zehn Hektar. „Aufgrund der hohen Attraktivität des Standortes und der erfolgreichen Arbeit des Projektteams sind die Flächen des GVZ mittlerweile fast vollständig vermarktet“, erläutert Stochla.

Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme wurden seit 2003 insgesamt rund 2000 Arbeitsplätze im GVZ geschaffen. Gemessen am Flächenverbrauch für die Logistikbranche ist dies durchaus positiv zu bewerten.

„Die Zielsetzung des GVZ, Transportströme außerhalb des Stadtgebietes zu bündeln, dadurch unnötige Lkw-Fahrten in dicht besiedelten Bereichen zu vermeiden, Lkw-Verkehr auf den Bundesfernstraßen durch Verlagerung auf die Schiene zu reduzieren und damit aktiv die Lebensqualität für Umwelt und Mensch zu verbessern, ist mittlerweile mehr als erreicht“, schließt Dirk Stochla. NH

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