Konzern schreibt aber insgesamt schwarze Zahlen

Ergebniseinburch bei K+S

Kassel. Der Kasseler Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat 2009 erwartungsgemäß einen starken Umsatzrückgarng sowie einen Gewinneinbruch erlitten.

Wegen mangelnder Nachfrage vor allem nach Kali und Stickstoffprodukten sowie stark gesunkener Preise auf den Weltmärkten fiel der Umsatz um 26 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro.

Das Vorsteuerergebnis brach um 91 Prozent auf 12,6 Mio. Euro ein, der Konzernüberschuss um 90 Prozent auf nur noch 93,6 Mio. Euro ein. Analysten hatten ein noch schlechteres Ergebnis erwartet.

Die Aktionäre müssen sich mit 20 Cent Dividende je Aktie zufrieden geben. Für das Ausnahmejahr 2008 hatte es noch 2,40 Euro je Anteilschein gegeben.

Vorstandschef Norbert Steiner kündigte fürs laufende Jahr einen deutlichen Anstieg von Umsatz und Ergebnis an, nannte aber keine genauen Zahlen. Er begründete seine positive Erwartung mit einer Nomalisierung auf dem Weltkalimarkt, mit guten Zahlen infolge eines hervorragenden Streusalzgeschäfts sowie mit der vollständigen Konsolisierung des 2009 übernommenen US-Salzherstellers Morton Salt. (jop)

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