Erneut ein Rekordniveau erreicht

Sauberer Strom: Nachfrage steigt (Foto: Fotolia)

Die Zahl der ans Netz gegangenen Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien hat im Netzgebiet von E.ON Mitte für das Jahr 2010 einen neuen Rekord erreicht: Rund 7600 „Kleinkraftwerke“, die Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse, Windenergie sowie Deponie-, Klär- und Grubengas nutzen, wurden im vergangenen Jahr ans Stromnetz angeschlossen. Im Jahr zuvor waren es noch knapp 5200 Anlagen. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl im Netzgebiet von E.ON Mitte damit verdoppelt. Rund 26 800 Erzeugungsanlagen speisten zum Jahresende 2010 umweltfreundlich erzeugten Strom in das Netz von E.ON Mitte ein. Ende des Jahres 2008 waren es noch 13 500 Anlagen.

Investition ins Stromnetz

Bei den Anlagen handelt es sich zum Großteil um Photovoltaikanlagen. Grund ist nach wie vor eine nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte Einspeisevergütung, die über dem Strompreis liegt. Damit der vor Ort erzeugte Strom ins Netz aufgenommen werden kann, hat E.ON Mitte allein im Jahr 2010 rund 4,5 Millionen Euro in die Verstärkung des eigenen Stromnetzes investiert. Das zukunftssichere Stromnetz und das moderne Netzmanagement von E.ON Mitte ermöglichen es, den an vielen Stellen erzeugten Strom aus Erneuerbaren Energien – zum Beispiel aus Photovoltaikanlagen, Windparks oder Biomasseanlagen – aufzunehmen und je nach Bedarf neu zu verteilen.

Bis Ende des Jahres 2012 erwartet der regionale Strom- und Gasnetzbetreiber einen weiteren Anstieg auf etwa 40 000 Stromerzeugungsanlagen aus Erneuerbaren Energien mit einer Einspeisemenge von rund 1,2 Milliarden Kilowattstunden. Dies entspräche dem Stromverbrauch von rund 350 000 Haushalten mit einem Durchschnittsverbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr. Aber: ohne Berücksichtigung der zeitlichen Verfügbarkeit der Stromeinspeisungen. HKK

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