GDL will 4 Prozent mehr Geld

Bahn legt erstes Tarifangebot an Lokführer vor

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Streikjahr 2015: Die GDL verlangt für 2016 4,0 Prozent mehr Geld, besser planbare Freizeit und einen besseren Sozialschutz für das gesamte Zugpersonal bei dauerhafter Dienstunfähigkeit.

Frankfurt/Main - Bei den Tarifverhandlungen für das Zugpersonal der Deutschen Bahn AG will das Unternehmen ein erstes Angebot an die Lokführergewerkschaft GDL vorlegen.

Details zu dem Angebot nannte DB-Personalvorstand Ulrich Weber unmittelbar vor der Verhandlung in Frankfurt noch nicht. Gleichzeitig dämpfte Weber die Erwartungen: Das von der Gewerkschaft verlangte Gesamtpaket aus Entgeltforderungen und verbesserten Arbeitszeitregelungen sei mutmaßlich nicht zu finanzieren. Laut Bahn addieren sich allein die GDL-Vorschläge zum Gehalt auf mindestens 6,5 Prozent. Dazu kämen noch einige Prozentpunkte aus den mehr als 25 Einzelforderungen zur Arbeitszeit. Da werde man sich auf dem Verhandlungswege annähern müssen, meinte der Bahn-Manager.

GDL-Chef Claus Weselsky verlangte vom Unternehmen erneut eine Imagekampagne für die Berufe in den Zügen. Der Schwerpunkt der Verhandlungen liege eindeutig bei den Arbeitszeiten. Beide Seiten äußerten sich optimistisch, auf dem Verhandlungsweg zu einem Abschluss zu kommen. Von Streiks ist zur zweiten Verhandlungsrunde noch nicht die Rede.

Die Bahn verhandelt wie im vergangenen Jahr parallel mit GDL und der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Insgesamt geht es um 150 000 Beschäftigte in Deutschland.

dpa

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