Schwache Konjunktur

EU geht von weniger Wachstum in Griechenland aus

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Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras: Verhandlungen zwischen seiner Regierung und den Kreditgebern ziehen sich in die Länge. Foto: Yannis Kolesidis

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission will ihre Wachstumsprognose für Griechenland deutlich zurückschrauben. Statt von 2,7 Prozent gehe man für 2017 nur noch von etwa zwei Prozent aus, hieß es von EU-Beamten. Die genaue Zahl soll Mitte Mai in Brüssel vorgelegt werden.

Dass die Konjunktur in dem krisengeplagten Euro-Staat schwächer ist als angenommen, zeichnet sich bereits seit Wochen ab. Dies wird unter anderem damit erklärt, dass sich die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und ihren Kreditgebern in die Länge zogen und deshalb Unsicherheit entstand.

Hier war jedoch Anfang der Woche ein Durchbruch gelungen, am 22. Mai könnte eine politischen Entscheidung für die Auszahlung weiterer Kredite im Sommer fallen.

Vergangenes Jahr war die griechische Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zurückgegangen. Trotz allem sehen die europäischen Kreditgeber Erfolge der von Athen verlangten Reformen und eine Stabilisierung der Staatsfinanzen. Der sogenannte Primärüberschuss des Haushalts fiel mit 4,2 Prozent weit höher aus als prognostiziert. Gemeint ist der Saldo ohne die Kosten für den Schuldendienst.

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