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Jetzt entschieden: Banken müssen für Wirtschaftskrise zahlen

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Bankenabgabe und Steuern: Die EU-Regierungschefs sind sich einig. © dpa

Brüssel - Die EU will die Finanzbranche an den Kosten der Wirtschaftskrise beteiligen. Die Regierungschefs haben sich darauf auf dem Gipfel in Brüssel geeinigt, wie es heißt.

Dazu soll es künftig in den Mitgliedstaaten eine Mischung aus Bankenabgabe und Steuern geben. Darauf verständigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel, wie Diplomaten am Donnerstag sagten.

Die Banken lösten die Krise mit riskanten Wertpapiergeschäfte aus. Viele Institute mussten mit Milliardensummen von den Staaten gerettet werden. Bislang mussten die Steuerzahler dafür aufkommen - für die nächste Krise sollen die Banken vorsorgen.

Die Europäer wollen bei einer globalen Bankenabgabe voranschreiten und werden sich auch beim Treffen der mächtigsten Wirtschaftsnationen der Welt (G20) nächste Woche in Kanada dafür einsetzen. Im Kreis der G20 ist das Vorhaben aber ausgesprochen umstritten, unter anderem sind Kanada, Australien und Brasilien dagegen.

dpa

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