Brüsseler Behörde alarmiert

EU warnt: Lebensgefahr durch Spielzeug

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Ein aufgeblasenes Schwimmtier präsentierte der EU-Industriekommissar Antonio Tajan unter anderem bei seiner Warnung vor gefährlichem Spielzeug.

Brüssel - Die EU-Kommission warnt vor lebensgefährlichem Spielzeug. Um die Sicherheit von Babys und Kleinkindern sorgt sich die Brüsseler Behörde.

Babys oder Kleinkinder könnten an Einzelteilen ersticken, mahnte Industriekommissar Antonio Tajani am Mittwoch in Brüssel. Eine kleinteilige Badeente und ein aufgeblasenes Schwimmtier hatte der Politiker den versammelten Journalisten gleich zur Anschauung mitgebracht.

Abhilfe schaffen soll unter anderem ein neues Warnvideo, das sich die Brüsseler Behörde rund 67 300 Euro hat kosten lassen. Ein zu elektronischen Klängen tanzender Roboter weist darin auf das europäische Gütesiegel CE hin. Produkte, die damit gekennzeichnet sind, genügen den EU-Sicherheitsvorschriften - Spielzeug ohne das CE-Zeichen dürfte eigentlich auch nicht in Europa verkauft werden.

Gift im Spielzeug: Diese Produkte sind gefährlich

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Die Informationskampagne der Kommission zur Spielzeugsicherheit läuft seit Beginn des Jahres in einigen EU-Ländern und soll nächstes Jahr auf alle 27 EU-Staaten ausgeweitet werden. Zudem gibt es Seminare zum Beispiel für Spielzeugproduzenten und -verkäufer, Kostenpunkt 250 000 Euro insgesamt. Auf die Frage, wie viele Kinder in Europa durch unsachgemäßes Spielzeug sterben, antwortete der Industriekommissar: „Null!“ Und fügte hinzu: „Das heißt, dass unsere Kampagne funktioniert.“

dpa

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