EU will wohl schnelleres Breitband-Internet durchsetzen

+
Die Bundesregierung sieht bis 2018 eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Internetgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde vor. Foto: Daniel Reinhardt

Brüssel/London (dpa) - Die EU-Kommission will in den Mitgliedsstaaten einem Bericht zufolge schnellere Internetzugänge zur Regel machen.

Innerhalb des kommenden Jahrzehnts solle jeder Haushalt über einen Breitbandanschluss mit einer Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde verfügen, schrieb die "Financial Times" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Unterlagen der Brüsseler Behörde.

Die Ziele seien Teil ambitionierterer Pläne, die nahezu allen Schulen und Unternehmen Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde - also rund zehnmal so schnell - ermöglichen soll. Das Vorhaben soll demnach im September mit neuen Regeln zu den europäischen Telekommunikationsmärkten vorgestellt werden.

Mit dem Plan würde die EU-Kommission über die Breitbandziele der Bundesregierung hinausgehen. Diese sehen bis 2018 eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Internetgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde vor. Dafür stellt die Regierung 2,7 Milliarden Euro an Fördermitteln bereit.

Für die weitreichenderen Pläne der EU-Kommission wird in dem Entwurf dem Bericht zufolge mit einem Investitionsbedarf von 155 Milliarden Euro über die kommenden zehn Jahre hinweg gerechnet.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.