Euro-Finanzchefs beraten strengere Schuldenregeln

Luxemburg - Die Finanzminister des Eurogebiets sind am Montag in Luxemburg zusammengekommen, um über strengere Schuldenregeln zu beraten.

“Wir brauchen Sanktionen, die so automatisch wie möglich sind“, sagte der finnische Ressortchef Jyrki Katainen. “Es geht darum, alle Mitgliedstaaten gleich zu behandeln.“

Mehrere Länder, darunter Frankreich oder Spanien, sind aber dagegen, in großem Stil Vetorechte der Mitgliedstaaten bei Verhängung von Strafen aufzugeben. Die EU-Kommission hatte Ende vergangenen Monats vorgeschlagen, Defizitsünder künftig wesentlich härter an die Kandare zu nehmen und Strafen früher zu verhängen als bisher. Hintergrund ist das griechische Schuldendebakel, das den Euro im Frühjahr in seine bisher größte Krise stürzte.

Die Schuldensünder der Euro-Länder im Ranking

Die Schuldensünder der Euro-Länder im Ranking

Ein weiteres Thema der Sitzung ist die Schuldenkrise in Europa. Dabei dürfte es nach Angaben von Diplomaten insbesondere um Irland gehen, das von einer schweren Bankenkrise erschüttert wird. Das Defizit explodiert deswegen auf 32 Prozent der Wirtschaftsleistung - erlaubt sind höchstens 3 Prozent.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.