Turbulenzen in den USA

Eurokurs erholt sich - Dollar gibt nach

+
Der Eurokurs hat sich am Donnerstag von seinen Verlusten am Vortag erholt.

Der Eurokurs hat sich erholt. Der amerikanische Doller steht dafür unter Druck. Dämpfer dafür sind wohl die jüngsten Turbulenzen in den USA.

Frankfurt/Main  - Der Eurokurs hat sich am Donnerstag von seinen Verlusten am Vortag erholt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2350 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Morgen. Der amerikanische Dollar stand dagegen auf breiter Front unter Druck. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2276 (Mittwoch: 1,2312) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8146 (0,8122) Euro.

Lesen Sie auch: Kommt es nach dem 4. März zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten?

Ausgelöst wurden die Eurokurs-Gewinne durch einen durchweg schwächeren US-Dollar. Am Markt war die Rede von einer Gegenbewegung auf das deutliche Plus der amerikanischen Währung am Vortag. Am Mittwochabend hatte der Dollarkurs kräftig von Bemerkungen im Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank profitiert. In der Mitschrift war die Rede von erhöhtem Konjunkturoptimismus in der Zentralbank und der Erfordernis weiterer Zinsanhebungen gewesen. Die Aussicht auf höhere Zinsen kam dem Dollar zugute, er konnte die Gewinne am Donnerstag aber nicht verteidigen.

Experten rechnen mit anhaltendem robusten Wachstum

Im Vormittagshandel war die Stimmung für den Euro noch leicht gedämpft worden. Ausschlaggebend war ein deutlicher Rückgang des Ifo-Geschäftsklimas, allerdings von sehr hohem Niveau aus. Bankökonomen führten den Dämpfer auf die jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten und angedrohte Strafzölle der USA auf Stahl und Aluminium zurück. Grundsätzlich aber rechnen Experten mit einem anhaltend robusten Wachstum in der größten Volkswirtschaft Europas.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88343 (0,88463) britische Pfund, 131,47 (132,41) japanische Yen und 1,1508 (1,1551) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1328,35 (1330,50) Dollar gefixt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.