Eurozone: Industrieproduktion im Aufwind

Luxemburg - Die Industrie des Euroraums hat ihre Produktion im Mai überraschend ausgeweitet. Im Vergleich zum Vorjahr ging es aber weiter bergab.

Im Monatsvergleich stieg die Produktion um 0,6 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten mit einer Stagnation gerechnet. Im Jahresvergleich setzte sich der Abwärtstrend jedoch fort: Zum Vorjahresmonat sank die Gesamtproduktion um 2,8 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit Ende 2009.

Im Monatsvergleich belastete lediglich der Energiesektor. Die Produktion von Verbrauchs-, Vorleistungs- und Investitionsgütern legte hingegen zu. Die deutlichsten Produktionsanstiege verzeichneten Portugal und Deutschland, die stärksten Rückgänge Slowenien, Frankreich und die Niederlande. Im Jahresvergleich gab die Industrieproduktion am stärksten in Italien, Portugal und Spanien nach, während sie in Irland am deutlichsten zulegte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.