Experte: Nervenkrieg um Opel schädigt Marke

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Die vermeintliche Absicht von GM, eine Milliarde Dollar in Opel zu investieren, interessiere niemanden mehr. Das sagte der Leiter der Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) in Bamberg, Wolfgang Meinig.

Bamberg  - Nach Ansicht eines Branchenkenners schädigt das  monatelange Gezerre um Opel schädigt nach Ansicht von Branchenexperten massiv die Marke.

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„Der Hickhack ist purer Nervenkrieg - zum großen Nachteil für die Opel-Belegschaft, aber auch für die Marke und das Image von Opel“, schrieb der Leiter der Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) in Bamberg, Wolfgang Meinig, am Dienstag in einer Stellungnahme. Opel sei für den ehemaligen Mutterkonzern General Motors (GM) “nichts anderes als ein Spielzeug, was man einmal etwas mehr und dann wieder etwas weniger mag“. Mit strategischer Unternehmensführung habe dies nichts zu tun.

Nach Ansicht des Branchenkenners hat aber nicht nur GM, sondern auch die Politik Schuld an diesem “Mega-Chaos“. “Deutsche und amerikanische Regierungen führen sich seit Jahr und Tag wechselseitig vor, offenbar ohne Gewissensbisse. Ähnliches gilt für Investoren und Spitzenmanager.“ Die vermeintliche Absicht von GM, eine Milliarde Dollar in Opel zu investieren, interessiere niemanden mehr und reiche nicht aus.

dpa

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