Herbstgutachten: Wachstum bleibt stabil

Berlin. Deutschland steuert auf Rekordbeschäftigung, ein weiter stabiles Wirtschaftswachstum und Milliarden-Überschüsse in den Staatskassen zu.

Dennoch warnen führende Ökonomen vor zunehmenden Risiken für die deutsche Konjunktur und ermahnen die Politik, mehr Vorsorge zu treffen. Nötig seien eine Neuausrichtung der Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie weitere Investitionen, heißt es in dem gestern in Berlin vorgelegten Herbstgutachten.

Für die nächsten zwei Jahre sagen die Forscher aber einen anhaltenden Aufschwung voraus – gestützt von einer stabilen Beschäftigungslage und kräftigem Konsum. 2017 werde die Wirtschaftsleistung um 1,4 Prozent und 2018 um 1,6 Prozent zulegen. Fürs laufende Jahr wurde die Prognose auf 1,9 Prozent angehoben. Aus Sicht der Ökonomen und Banken-Chefvolkswirte bleiben die private Konsumnachfrage sowie die Mehrausgaben des Staates zur Integration von Flüchtlingen „zentrale Stütze für die deutsche Konjunktur“.

Aus Sicht der Experten dürfte die Erwerbslosenquote auch 2017 und 2018 auf dem Tief von 6,1 Prozent verharren – trotz erwarteter steigender Flüchtlingszahlen auf dem Job-Markt. Die Beschäftigung steige kräftig. Fast eine halbe Million neue Stellen seien zu erwarten. (dpa)

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Rubriklistenbild: © dpa

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