Familienzentrum Bad-Sooden-Allendorf: Hilfe für Familien vor Ort

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Auszeichnung: Schirmherrin Bärbel Schäfer (links) lobte mit dem hessischen Sozialminister Stefan Grüttner (Vierter von links) die Leistungen des Familienzentrums Bad Sooden-Allendorf mit Susanne Kräft-Ludolph (Zweite von links), Lisa Hottenroth, Annette Ruske-Wolf und Amelie Sophie Neuenroth mit Sohn Jakob. Ganz rechts Landtagsabgeordneter Dirk Landau.

Familien im Alltag unterstützen, ihnen mittelfristig eine gesellschaftliche Teilhabe bieten und langfristig die Handlungskompetenz und das Selbstwertgefühl seiner Besucher stärken – das hat sich das Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf  auf die Fahne geschrieben.

70 ehrenamtliche Mitarbeiter und vier Teilzeitkräfte sorgen Woche für Woche in unterschiedlichen Projekten dafür, dass sich ihre Besucher wohlfühlen und ein zweites Zuhause finden. Dabei umfassen die 30 verschiedenen Angebote unter anderem die frühkindliche Bildung, Kreativität und Handwerk, Bildung und Kultur sowie die Flüchtlingshilfe.

Anlaufpunkt Elterncafé

„Das Herzstück ist unser Elterncafé ,Kaffeesatz‘“, sagt die pädagogische Leiterin des Familienzentrums, Annette Ruske-Wolf. Unterstützt von ausgebildeten Betreuern werden Kontakte geknüpft, Freundschaften geschlossen und über die Probleme bei der frühkindlichen Entwicklung gesprochen. Dies sei für Neuzugezogene ein idealer Anlaufpunkt.

Unter dem Motto „Essen und Kochen verbindet“ kommen Interessierte zusammen und bringen zu einem ausgewählten Thema ihr Lieblingsgericht mit und teilen es mit anderen. Auch dort finden unterschiedliche Kulturen zueinander.

Beim Repair-Café werden mittels fachkundlicher Hilfe nicht mehr funktionsfähige Haushaltsgeräte gemeinsam repariert. In den nach Jahrgängen geteilten Krabbelgruppen wird über Babymassage und Mutter-Kind-Bindung gesprochen sowie die gegenseitige Unterstützung der Eltern gefördert. Auch wird die frühe soziale Kontaktaufnahme von Babys und Kleinkindern untereinander ermöglicht. „Im Familienzentrum darf sich auch jeder zu seinen ganz persönlichen Problemen öffnen. Gemeinsam wird dann versucht, eine Hilfestellung zu geben“, sagt Ruske-Wolf. Sie selbst ist hauptberuflich Sozialarbeiterin und weiß ein großes Netzwerk sozialer Hilfsdienste im Hintergrund.

Arbeit wurde gewürdigt

Das umfassende und nachhaltige Angebot für ein generationenübergreifendes Miteinander wurde jetzt durch das hessische Sozialministerium  und die Sparda-Bank Hessen gewürdigt. Das Familienzentrum durfte sich über den dritten Platz beim Hessischen Familienpreis 2016  und ein Preisgeld von 2000 Euro freuen. „Dies soll in die Weiterentwicklung der Angebote fließen“, schließt Ruske-Wolf. HARTMUT NEUGEBAUER

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