Satte Gewinne nach Rettung

Fannie Mae und Freddie Mac erstatten Rekordsumme

Washington - Die mit Steuergeld geretteten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac werden im Dezember die Rekordsumme von umgerechnet 28,8 Milliarden Euro an den Staat zurückerstatten.

Freddie Mac werde 30,4 Milliarden Dollar überweisen, teilte das Unternehmen am Donnerstag bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen mit. Ermöglicht wird die Erstattung, weil sich der Nettogewinn binnen einen Jahres fast verzehnfacht hat.

Auch Fannie Mae macht fünf Jahre nach der Rettung durch den Staat wieder satte Gewinne, im vergangenen Jahr wurde das Ergebnis vervierfacht. Die Schwester von Freddie Mac wird 8,6 Milliarden Dollar an den Staat überweisen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Beide Gesellschaften waren von der Hypothekenkrise in den Abgrund gezogen worden, bis der Staat 2008 zu Hilfe eilte und Milliarden an Steuergeld hineinpumpte. Die für Dezember angekündigten Überweisungen eingerechnet erstatteten beide Unternehmen dann bislang insgesamt gut 180 Milliarden Dollar.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.