US-Notenbank

Fed-Chefin Yellen hält die Märkte weiter hin

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Der Hauptsitz der US-Notenbank in Washington. Foto: Matthew Cavanaugh

San Francisco - Die US-Notenbank Fed gibt nach wie vor wenig von ihrem beabsichtigten geldpolitischen Kurs preis. Fed-Chefin Janet Yellen sendete am Freitagabend keinen neuen Signale, wann genau mit dem Start der lange erwarteten Zinswende zu rechnen ist.

Eine erste Zinserhöhung nach der schweren Finanzkrise könnte aber im weiteren Jahresverlauf angezeigt sein, sagte Yellen während eines Vortrags in San Francisco. Sie unterstrich abermals, dass der geldpolitische Kurs entsprechend der konjunkturellen Entwicklung erfolge.

Die amerikanische Notenbank steuert als erste und bislang einzige große Zentralbank der Welt auf eine Zinsanhebung nach den Krisenjahren zu. Wann der Startschuss genau fällt, ist aber offen. Einige Beobachter halten Juni für möglich, andere sehen einen späteren Zeitpunkt als realistisch an.

Als Gründe für eine zeitnahe Straffung gelten die gesunde Verfassung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts. Dagegen sprechen vor allem der starke Dollar, die schwache Inflation und zuletzt überwiegend enttäuschende Konjunkturdaten.

dpa

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