Fiat und Chrysler: gemeinsame Chefs

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Konzernchef Sergio Marchionne

Turin/Auburn Hills - Die beiden Autobauer Fiat und Chrysler rücken immer enger zusammen. Ab dem 1. September wird es eine gemeinsame Führungsriege geben.

Zuvor hatten sich die Italiener die Mehrheit am US-Wettbewerber gesichert. “Wir haben jetzt den richtigen Moment erreicht, um beim Zusammenschluss von Fiat und Chrysler aufs Gas zu treten“, sagte Konzernchef Sergio Marchionne am Donnerstag. Marchionne treibt den Zusammenschluss der beiden Firmen seit zwei Jahren Stück für Stück voran. Sein Ziel ist es, einen neuen, weltumspannenden Autokonzern zu schmieden, der es mit Branchengrößen wie Volkswagen oder Toyota aufnehmen kann. Marchionne glaubt, dass nur die größten Hersteller am Ende überleben werden.

Zur neu geformten Fiat-Chrysler Group gehören Marken wie Alfa Romeo, Lancia, Jeep oder Dodge. Die Modellpalette reicht vom knuffigen Kleinwagen Fiat 500 über die Nobelwagen von Maserati bis zum tonnenschweren Pick-up-Truck der US-Marke Ram.

Bislang bildete Ausnahmemanager Marchionne die Klammer, die Fiat und Chrysler zusammenhielt. Er war zugleich Chef beider Firmen. Nun wird aus zwei Management-Teams eines. Es wird Verantwortliche für einzelne Regionen und Marken geben sowie für die diversen Design-, Technik- und Verwaltungsabteilungen. Insgesamt umfasst die Chefetage 22 Manager, die in der Mehrzahl von der Fiat Seite stammen.

Genf 2011: Der Autofrühling

Maserati Gran Cabrio „Sport“.
Maserati legt dem Gran Cabrio mit „Sport“-Version nach. Der Maserati Gran Cabrio Sport mit 4.7-Liter-V8-Motor wurde als besonders sportliches Topmodell neben dem Gran Turismo S und Quattroporte Sport GT S entwickelt. Der Saugmotor leistet 331 kW / 450 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 510 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 285 km/h. © Auto-Medienportal.Net/Maserati
Jaguar XKR-S
Jaguar enthüllt neuen XKR-S und feiert 50 Jahre E-Type: Der XKR-S bescheunigt in nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. © Auto-Medienportal.Net/Jaguar
Genf 2011: Der Autofrühling
Mazda Minagi: Mazda wird auf dem Genfer Automobilsalon 2011 (3. - 13.3 2011) als Weltpremiere das Konzeptfahrzeug Minagi vorstellen. Das im Stile der neuen Mazda-Formensprache „Kodo – Soul of Motion“ gezeichnete Fahrzeug gibt einen Ausblick auf ein zukünftiges kompaktes Crossover-SUV. © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Honda Accord: optisch etwas aufgefrischt, bekommt der neue Honda Accord effizientere Motoren und ein optimiertes Fahrwerk. © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Ford Ranger Wildtrak erlebt sein Weltdebüt © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Mitsubishi zeigt Concept Global Small: Das neue Kleinwagenmodell soll ab März 2012 in die Serienproduktion gehen. Gebaut wird es im neuen Mitsubishi-Werk in Thailand. © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Der neue Kia Picanto mit weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Subaru Impreza Subaru wird auf dem Genfer Autombilsalon (1.-13.3.2011) den Impreza Concept vorstellen. Die Studie gibt Ausblick auf das künftige Design der Baureihe. Außerdem wird der Kleinwagen Trezia gezeigt. © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Subaru Impreza Trezia: Mit dem knapp vier Meter langen Trezia zeigt Subaru einen Mini-Van. Er soll in Europa mit einem 1,3-Liter-Benzinmotor sowie einem 1,4-Liter-Turbodiesel angeboten werden, der 113 Gramm CO2 je Kilometer ausstößt. Bei einem Radstand von 2,55 Metern wird ein geräumiger und vielseitig nutzbarer Innenraum versprochen. © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Toyota Prius © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Toyota Prius © Hersteller
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Volvo V 60 © Hersteller
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Bently Supersports © Hersteller
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BMW 1er electric © Hersteller
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Lamborgini auf dem Genfer Autosalon 2011 © Hersteller
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Lamborghini Aventor LP 70: Innovatives Konzept und absolute Höchstleistung - 700 PS - definieren die Spitze des Supersportwagen-Segments neu. © Hersteller
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Lexus LFA © Hersteller
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Toyota FT-86 II © Hersteller
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Toyota FT-86 II © Hersteller
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Toyota Prius © Hersteller
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Volvo mit V60 Diesel-Plug-in © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Der Volvo V60 Diesel-Plug-in soll bereits 2012 aud den Markt kommen. © Hersteller
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Alfa Romeo Concept C4 © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Alfa Romeo Concept C4 © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Bamboo Rinspeed © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Chevrotel Cruz © Hersteller
Genf 2011: Der Autofrühling
Ford © Hersteller

Die Italiener halten mittlerweile 53,5 Prozent an Chrysler. Fiat war im Jahr 2009 bei dem Wettbewerber eingestiegen, als Chrysler am Boden lag und nur staatliche Milliardenhilfen ihn am Leben hielten. Marchionne brachte Chrysler mit italienischer Technikhilfe wieder ans Laufen. Seit neuestem fließt Chrysler auch in die Bilanz von Fiat ein.

Der einzige verbliebene Mitbesitzer bei Chrysler ist der Gesundheitsfonds der Auto-Gewerkschaft UAW. Fiat hat sich das Recht gesichert, auch dessen Anteile zu übernehmen. Marchionne machte jedoch jüngst deutlich, dass er keine Eile damit hat. Die Gewerkschaft ist über kurz oder lang auf das Geld angewiesen, um die medizinische Versorgung ihrer Mitglieder zu sichern.

Chrysler wurde hierzulande vor allem durch die Ehe mit Daimler bekannt. Der Zusammenschluss scheiterte jedoch. Daimler trennte sich 2007 nach neun gemeinsamen Jahren von Chrysler.

dpa

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