Fiat Deutschland erwartet 2009 hohes Absatzplus

Oberpfaffenhofen - Der italienische Autobauer Fiat erwartet für dieses Jahr in Deutschland ein Absatzplus von mehr als 70 Prozent.

“Wir werden 2009 mehr als 170 000 Pkw der Marken Fiat, Abarth, Alfa Romeo und Lancia verkaufen“, sagte der Chef der deutschen Vertriebsorganisation, Manfred Kantner, der Branchenzeitung “Automobilwoche“. Die Marke Fiat werde auf jeden Fall mehr als 150 000 Neuzulassungen erreichen.

Fiat hatte überproportional von der staatlichen Abwrackprämie profitiert. Während die Zulassungen der Minis und Kleinwagen von Januar bis August um 97 Prozent auf 963 735 Einheiten anzogen, schaffte Fiat mit dem Panda und Grande Punto ein Wachstum von rund 190 Prozent auf 105 487 Fahrzeuge.

Die Gewinner der Abwrackprämie

Schluss mit der Abwrackprämie: Die Mittel sind aufgebraucht. Insgesamt zwei Millionen Fahrzeuge kamen in die Schrottpresse - im Tausch mit einem neuen Gefährt. Profitiert haben vor allem Importeure und Exoten. Das sind die Gewinner unter den Automobilherstellern (Quelle: CAR-Universität Duisburg-Essen): Platz 1: Dacia (2009 voraussichtlich 62.019 zusätzlich verkaufte Fahrzeuge, entspricht einem Plus von 274,5 Prozent) © dpa
Platz 2: Lada (CAR-Institut-Prognose: 2850, Plus von 139,9 Prozent) © dpa
Platz 3: Fiat (99.597, Plus von 124,8 Prozent) © dpa
Platz 4: Hyundai (49.606, Plus von 106,0 Prozent) © dpa
Platz 5: Suzuki (27.437, Plus von 82,2 Prozent) © dpa
Platz 6: Kia (25.496, Plus von 82,0 Prozent) © dpa
Platz 7: Alfa Romeo (5297, Plus von 76,9 Prozent) © dpa
Platz 8: Skoda (76.288, Plus von 69,4 Prozent) © dpa
Platz 9: Seat (28.760, Plus von 64,3 Prozent) © dpa
Platz 10: Toyota (53.402, Plus von 63,3 Prozent) © dpa
Ein deutscher Hersteller war in den Top Ten nicht zu finden. Aber Opel verkauft zusätzlich immerhin stattliche 105.092 Autos, ein Plus von 44,9 Prozent. © dpa
Ähnlich VW: 193.353 zusätzlich verkaufte Wagen, ein Plus von 34,7 Prozent © dpa
Bei den anderen deutschen Herstellern kann von Gewinnern schon nicht mehr die Rede sein: Audi etwa soll 1,1 Prozent unter seiner Kalkulation liegen © dpa
Bei BMW dürften es sogar 7,3 Prozent sein © dpa
Der Verlierer heißt Mercedes mit voraussichtlich 38.066 Exemplaren weniger als eingeplant, ein Minus von 12,8 Prozent. © dpa

dpa

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