Hauptstadtflughafen

BER-Debakel: Mehdorn tauscht Berater aus

+

Berlin - Neue Hindernisse im BER-Debakel: Hartmut Mehdorn, der Chef des Hauptstadtflughafens, muss mehrere nicht ordnungsgemäß beschäftigte Berater des Projekts auswechseln.

Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, stößt bei seinen Plänen für einen kleinen Testbetrieb in einem Seitenflügel des Neubaus nach einem Zeitungsbericht auf weitere Hindernisse. Mehdorn müsse mehrere externe Berater für das Projekt austauschen, weil er sie ohne die notwendige Ausschreibung beschäftigt hat. Das berichtete die „Bild“-Zeitung (Freitag). Flughafensprecher Ralf Kunkel bestätigte den Abgang der Berater von Price Waterhouse Coopers (PWC). Zur Begründung sagte er aber, der Flughafen wolle weniger mit externen Beratern arbeiten und stattdessen Sachverstand im Unternehmen aufbauen. PWC habe gute Arbeit geleistet.

Der Vorsitzende des Flughafen-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Martin Delius (Piratenpartei), sagte, Mehdorn habe sein eigenes absurdes Projekt kaputt gemacht. Für den für nächstes Jahr angestrebten Teilbetrieb im Nordpier fehlt noch die Genehmigung des nötigen Umbaus.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.