Insgesamt haben die Superreichen aber weniger

"Forbes"-Liste: Amazon- und Facebook-Bosse sahnen ab

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Zwei der reichsten Männer der Welt: Microsoft-Mitgründer Bill Gates und der spanische Zara-Modemagnat Amancio Ortega. Außerdem gehören dazu: US-Starinvestor Warren Buffett, der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim und Amazon-Chef Jeff Bezos.

New York - Die Tech-Unternehmer Mark Zuckerberg und Jeff Bezos rollen das Milliardärs-Ranking des „Forbes“-Magazins auf. Doch auf dem Spitzenplatz der Liste der Superreichen bleibt alles beim Alten.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg (31) erobert die „Forbes“-Liste im Sturm. In dem am Dienstag veröffentlichten Milliardärs-Ranking des US-Magazins ist er der größte Gewinner. Nach Schätzung von „Forbes“ ist Zuckerbergs Vermögen im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 auf nun 44,6 Milliarden Dollar (41,0 Mrd Euro) gestiegen - damit verbesserte er sich um zehn Plätze.

Auch Amazon-Chef Jeff Bezos (52) zählt in diesem Jahr zu den Überfliegern. Sein Reichtum nahm „Forbes“ zufolge um 10,4 auf 45,2 Milliarden zu, was ihm einen Sprung von Rang 15 auf fünf bescherte. Bezos und Zuckerberg schafften es erstmals in die Top-Ten.

Der Reichste unter den Superreichen bleibt indes Microsoft-Mitgründer Bill Gates (60). Sein Vermögen wird von „Forbes“ auf 75 Milliarden Dollar (69 Mrd Euro) geschätzt. Damit schrumpfte Gates' Reichtum zwar um 4,2 Milliarden Dollar. Dennoch reichte es, um den Spitzenplatz in der Liste zu behaupten, die er in 17 der letzten 22 Jahre anführte.

Auf Platz Zwei schob sich der spanische „Zara“-Modemagnat Amancio Ortega (79) vor. Er erhöhte sein Vermögen laut „Forbes“ um 2,5 auf 67 Milliarden Dollar. Dahinter folgen mit 60,8 und 50 Milliarden Dollar der US-Starinvestor Warren Buffett (85) und der um zwei Plätze abgerutschte mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu (76). Beide büßten deutlich ein - mit einem Rückgang um 27,1 Milliarden war Slim der größte Verlierer unter den Superreichen, schätzt das Magazin.

Insgesamt zählte „Forbes“ 1810 Milliardäre nach 1826 im Vorjahr. Das Vermögen, auf das es die Superreichen gemeinsam bringen, schrumpfte von 7,05 auf 6,48 Billionen Dollar. Es gab 198 Newcomer in der Liste. Mit 70 neuen Milliardären kommen die meisten davon aus China. 32 Amerikaner und 28 Deutsche kamen dazu. Insgesamt listet „Forbes“ 120 Milliardäre aus Deutschland auf - nur die USA und China haben mehr. Die Anzahl der Frauen im Ranking sank zum Vorjahr von 197 auf 190.

Die einmal jährlich in der Printausgabe, aber laufend im „Forbes“-Onlineportal aktualisierte Ranking basiert auf Schätzungen der Redaktion des Magazins. Dazu werden Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien, Kunstgegenstände oder auch Luxusgüter wie Yachten bewertet. Die Zahlen erheben keinen Anspruch auf volle Genauigkeit, weil die meisten Informationen aus öffentlichen Quellen stammen und nicht alle Reichen darüber hinaus zur Zusammenarbeit bereit sind.

dpa

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