DGB fordert Konsequenzen aus Fall Schlecker

Essen - Weiter Wirbel wegen Dumpinglohn-Vorwürfen: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat Konsequenzen aus dem Fall Schlecker gefordert.

Lesen Sie dazu:

Schlecker mit Dumpinglohn-Vorwürfen konfrontiert

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds in Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe, auch in der Metall- und Elektroindustrie oder im Maschinenbau hätten Betriebe eigene Leiharbeitsfirmen gegründet, um ihre Stammbelegschaften zu ersetzen. “Schlecker ist kein Einzelfall“, sagte Schneider. Die Leiharbeiter würden vom Einkommen bis zu den Arbeitsbedingungen schlechter behandelt. “Wir erleben seit Jahren den schleichenden Prozess, dass Stammbelegschaften durch Leiharbeitnehmer ersetzt werden“, kritisierte der Gewerkschafter und sprach von einem “sozialen Skandal“. Schneider forderte eine Reform der Zeitarbeitsregeln. Künftig müsse wieder das Prinzip “gleiches Geld für gleiche Arbeit“ gelten.

APN

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.