IWF fordert Reformen von Spanien

Madrid - Der Internationale  Währungsfonds (IWF) hat von Spanien umfassende Reformen gefordert, damit das Land nicht das zweite Griechenland in Europa wird.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Spanien zu schnellen und weitreichenden Reformen aufgefordert. Die Erholung des Landes von der Wirtschaftskrise sei bisher schwach gewesen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Der IWF fordert vor allem Reformen auf dem Arbeitsmarkt und eine Konsolidierung des Bankensektors.

Die Schuldensünder der Euro-Länder im Ranking

Die Schuldensünder der Euro-Länder im Ranking

Die spanische Regierung teilte mit, sie stimme mit den Ergebnissen der IWF-Untersuchung überein. Die Herausforderungen seien heftig, schreiben die IWF-Ökonomen: Der Arbeitsmarkt ist demnach zerrüttet, das Staatsdefizit zu hoch. Außerdem entweiche gerade die Luft aus der Immobilienblase und es gebe zu viele Auslandsschulden.

Der Bericht ist voll des Lobes dafür, dass Spanien erste Schritte zur Konsolidierung des Haushaltes unternommen hat. Die Lohnsenkung im öffentlichen Dienst sei wichtig gewesen, um das Vertrauen in die Reformbemühungen des Landes zu stärken.

DAPD

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.