Forscher: EU würgt Aufschwung mit Sparkurs ab

+
Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Stiftung, Gustav Horn, warnt: "Die EU würgt den Aufschwung mit einem zu starken Sparkurs ab."

Berlin - Die Konjunkturforscher der gewerkschaftsnahen Hans- Böckler-Stiftung warnen vor einem zu scharfen Sparkurs. Vor allem die EU-Länder verschenkten Chancen auf höheres Wachstum, wenn jetzt alle gleichzeitig sparten.

Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Stiftung, Gustav Horn, sagte am Dienstag in Berlin: “Oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik müsste es sein, den sich anbahnenden Aufschwung zur vollen Entfaltung kommen zu lassen.“ So würden sich sowohl der Arbeitsmarkt als auch die Haushaltslage deutlich verbessern. Das Institut rechnet für Deutschland mit 2,0 Prozent Wachstum 2010 und 1,5 Prozent 2011.

So wollen die EU-Staaten sparen

So wollen die EU-Staaten sparen

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.