Frankfurter Börse nach Bombendrohung evakuiert

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Nach einer Bombendrohung ist die Deutsche Börse in Frankfurt am Nachmittag evakuiert worden.

Frankfurt/Main - Schock in Frankfurt: Die Deutsche Börse in ist nach einer telefonischen Bombendrohung am Nachmittag evakuiert worden. Mittlerweile gibt es aber schon wieder Entwarnung.

Nach einer Bombendrohung ist ein kleinerer Handelsteil der Frankfurter Börse am Mittwochnachmittag für etwa eine Stunde lahmgelegt worden. Das Gebäude in der Frankfurter Innenstadt wurde gegen 17.00 Uhr geräumt, wie die Deutsche Börse AG mitteilte. Nach Angaben des Unternehmens war jedoch der wichtige Handel über das vollelektronische System Xetra nicht beeinträchtigt. Über das Programm laufen rund 90 Prozent der Wertpapiergeschäfte.

Nach etwa einer Stunde wurde Entwarnung gegeben, das Börsengebäude mitten in Frankfurt konnte wieder betreten werden. Der Spezialistenhandel, der im Mai den Parketthandel abgelöst hatte, wurde ebenfalls nach rund einer Stunde wieder aufgenommen.

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Sicherheitsdienst des Unternehmens nach der Drohung den öffentlich zugänglichen Teil des Gebäudes in Frankfurt geräumt. Nach Angaben der Deutschen Börse waren etwa 100 Händler und Beobachter des Handels betroffen. Vor den Türen warteten aber insgesamt Hunderte Menschen, darunter auch viele Besucher der Energieeffizienzmesse der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.

Polizisten suchten mit Spürhunden ohne Ergebnis nach möglichen Sprengkörpern. Die telefonische Drohung sei eher vage gewesen und am Nachmittag in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse AG in der Frankfurter Nachbarstadt Eschborn eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. In Eschborn selbst wurden keine Gebäude geräumt.

dpa

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