Arbeitsgericht verhandelt Mittwoch über Vorfeldstreik

Frankfurt/Main - Der Streik am Frankfurter Flughafen wird von einem Gericht überprüft. Der Termin für die Verhandlung über einen der zwei Anträge auf einstweilige Verfügung steht bereits fest.

Über eine einstweilige Verfügung gegen den bereits laufenden Streik der Vorfeldmitarbeiter berät das Gericht am Mittwoch (9 Uhr), wie es am Dienstag mitteilte.

Gegenstand des Verfahrens ist ausdrücklich nicht die Untersagung des angekündigten Solidaritätstreiks der Towerlotsen am Mittwoch.  Hierfür seien Anträge auf einstweilige Verfügungen zwar angekündigt, aber bislang noch nicht eingetroffen, erklärte ein Gerichtssprecher. Da der Streik auf dem Vorfeld nur bis Donnerstagmorgen laufe solle, habe man keine extreme Eilbedürftigkeit erkannt. Im Fall des Lotsenstreiks könnte das aber anders aussehen, falls die Anträge noch eingingen.

Das sind die Aufgaben der Vorfeld-Mitarbeiter

Die Vorfeldbeschäftigten sorgen dafür, dass der Flugzeugverkehr am Boden und in der Luft reibungslos abgewickelt wird. Rund 200 Vorfeldbeschäftigte am Frankfurter Flughafen haben ihre Arbeit niedergelegt. Die Fluglotsen haben ebenfalls angekündigt, zu streiken. © dpa/dapd
Eine Bodenlotsin koordiniert vom Tower aus den Flugzeugverkehr am Boden. Rund 90 Vorfeldlotsen arbeiten im Frankfurter Tower. © dpa/dapd
Die Vorfeldbeschäftigten sorgen dafür, dass der Flugzeugverkehr am Boden und in der Luft reibungslos abgewickelt wird.
Bevor die Fluglotsen dran sind, bekommen die Flugzeuge Orientierung durch Vorfeldeinweiser. © dpa/dapd
Die Vorfeldbeschäftigten sorgen dafür, dass der Flugzeugverkehr am Boden und in der Luft reibungslos abgewickelt wird.
Vom Tower aus koordinieren die Mitarbeiter die Starts und Landungen. © dpa/dapd
Die Vorfeldbeschäftigten sorgen dafür, dass der Flugzeugverkehr am Boden und in der Luft reibungslos abgewickelt wird.
So genannte Follow-Me-Cars geleiten die Flugzeuge zu den Startbahnen. Mitarbeiter der Vorfeldaufsicht steuern sie. Rund 90 Personen arbeiten in Frankfurt in diesem Bereich. © dpa/dapd

Die rund 200 Vorfeldlotsen streiken seit Donnerstag vorvergangener Woche, um höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. In dieser Zeit haben sie bereits über 1400 Flüge ausfallen lassen, obwohl es Fraport immer besser gelungen war, den Flugverkehr aufrecht zu erhalten.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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