Meyer sichert sich Regionalclub

Früherer ADAC-Chef hört nicht ganz auf

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Der frühere Präsident des Automobilclubs ADAC fühlt sich im Regionalclub Nordrhein "gut aufgehoben".

Köln - Ganz gibt Peter Meyer, der frühere ADAC-Chef, das Ruder nicht aus der Hand: Er will Vorsitzender des Regionalclubs Nordrhein bleiben. Den nötigen Rückkhalt habe er, so Meyer.

Der zurückgetretene frühere ADAC-Präsident Peter Meyer hat einen Rückzug von seinem Amt als Vorsitzender des ADAC Nordrhein ausgeschlossen. Er habe den nötigen Rückhalt im Regionalclub, sagte er am Freitagabend nach der Mitgliederversammlung in Köln. „Ich bin seit vielen Jahren für den ADAC tätig, es macht mir Spaß und ich fühle mich im ADAC Nordrhein gut aufgehoben.“ Dass er nach wochenlangen Querelen im Bundes-ADAC unter Druck geraten war, habe weniger seiner Person gegolten als seinem Amt.

Der ADAC ist seit Jahresbeginn wegen verschiedener Vorwürfe in den Schlagzeilen. Für Aufsehen hatte vor allem gesorgt, dass bei der Wahl zum „Lieblingsauto der Deutschen“ jahrelang Stimmenzahl und Rangfolge gefälscht worden waren. Der frühere ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter hatte die Manipulationen eingeräumt und seinen Posten niedergelegt.

„Ursprung war die Fehlleistung eines Einzelnen“, bekräftigte Meyer. Alle anderen Vorwürfe hätten sich als haltlos erwiesen. „Aber wir nehmen die Kritik an. Vielleicht sind einige Dinge von der Kommunikation her nicht gut gelaufen.“

Die Versammlung des ADAC Nordrhein fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nach Angaben des Vorstands war die Stimmung bei dem Treffen nicht anders als in anderen Jahren. Eine Reihe der rund 400 Anwesenden habe auch Nachfragen zu den aktuellen Vorkommnissen gestellt. „Wir haben die Fragen der Mitglieder beantwortet und hatten den Eindruck, dass sie zufrieden waren“, sagte Meyer.

Während einige Teilnehmer nach der Versammlung diesen Eindruck bestätigten, äußerte andere Kritik. Fragen seien nur scheibchenweise beantwortet worden, sagte etwa ein Mitglied aus dem Kreis Viersen. „Transparenz und Offenheit sehen anders aus.“

dpa

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