Gesundheit am Arbeitsplatz

Führungskräfte sollten Vorbild sein

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Vorgesetzte sollten nicht durcharbeiten. Machen sie eine Pause, nehmen sich ihre Mitarbeiter ein Beispiel daran.

Immer Power, nie Schwäche zeigen: Führungskräfte gehen teilweise über ihre Grenzen. Sie machen beispielsweise keine Pausen. Damit sind sie schlechte Vorbilder für ihre Mitarbeiter. Denn oft tun sie es ihrem Chef gleich. Das zeigen Studien.

Hamburg - Gehen Führungskräfte dauernd über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus, schaden sie nicht nur sich selbst. Sie gefährden auch die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG hin.

Studien haben ergeben, dass Mitarbeiter nicht selten das Verhalten ihres Vorgesetzten imitieren. Gehen letztere zum Beispiel krank zur Arbeit, hat das Signalwirkung für die Angestellten. Sie haben dann häufig den Eindruck, dass so ein Verhalten von ihnen ebenfalls erwartet wird. Das gleiche gilt für das Thema Pausen: Verkneift sich der Vorgesetzte andauernd die Mittagspause, werden das auch die Angestellten irgendwann tun.

Vielen Führungskräften ist jedoch nicht bewusst, dass sie ihre Mitarbeiter in dieser Hinsicht schlecht führen. Das liegt nicht selten daran, dass sie selbst keine guten Vorbilder haben. Um das Führungsverhalten zu reflektieren, können sie sich etwa fragen: Wie wird man selbst vom direkten Vorgesetzten geführt? Und wie würde man sich wünschen, geführt zu werden?

Broschüre der VBG (pdf)

dpa

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