China

Fünf Festnahmen im Gammelfleisch-Skandal

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Einmal ein Gammelfleisch-Menü bitte. McDonalds-Restaurant in Shangai.

Shanghai - Nach Bekanntwerden des Gammelfleisch-Skandals in China hat die Polizei in Shanghai am Mittwoch fünf Menschen festgenommen.

Darunter seien führende Verantwortliche sowie ein Qualitätsmanager der Fabrik des US-Lebensmittelproduzenten OSI Group, teilte die Polizei in Shanghai mit. Zu den Kunden der Fabrik gehören neben McDonald's und Kentucky Fried Chicken auch Pizza Hut, Starbucks und Burger King. Außerhalb Chinas wurden McDonald's-Filialen in Japan beliefert, wie McDonald's Japan am Dienstag mitgeteilt hatte.

Die chinesischen Behörden hatten die Fabrik in Shanghai am Sonntag geschlossen. Dort war abgelaufenes Fleisch mit frischem vermischt und an Fastfoodketten wie McDonald's und Kentucky Fried Chicken geliefert worden. Außerdem war Ware mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum umetikettiert worden. Das Fernsehen zeigte darüber hinaus Bilder, wie Angestellte auf den Boden gefallenes Fleisch weiter verarbeiten.

Der Lebensmittelproduzent arbeitet nach eigenen Angaben seit 1992 mit McDonald's in China zusammen. Die Fabrik gibt es seit 1996. Dort arbeiten 500 Beschäftigte in der Verarbeitung von Schweine-, Rind- und Hühnerfleisch.

ck/jah

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