Loslegen in der Poleposition

Endlich Azubi? Ein erfolgreicher Start ist das A und O für die berufliche Laufbahn. Die Informationsoffensive „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ hat für frischgebackene Azubis fünf praktische Tipps für einen guten Start in das Berufsleben zusammengestellt.

Die Informationsoffensive „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ ist eine gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die bundesweit für die Attraktivität der beruflichen Bildung wirbt. Weitere Infos zum Thema Ausbildung gibt es auf www.praktisch-unschlagbar.de.

1. Gut vorbereitet sein

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, viele Dinge ändern sich. Doch wer sich gut vorbereitet, ist auf der sicheren Seite. Pünktlichkeit ist ein Muss – nicht nur am ersten Ausbildungstag. Deshalb lohnt es sich, vor Ausbildungsbeginn die Dauer der Anreise zum Lehrbetrieb zu testen. Außerdem wichtig: Auszubildende sind nicht mehr über die Eltern familienversichert und müssen sich daher mit Ausbildungsbeginn selbst versichern. Den Versicherungsnachweis sollten sie ihrem Ausbildungsbetrieb spätestens 14 Tage nach Arbeitsbeginn vorlegen. Ebenso der Sozialversicherungsausweis, den die Krankenkasse automatisch mit dem Abschluss einer Krankenversicherung ausstellt. Wer noch kein eigenes Bankkonto hat, sollte zudem jetzt eines eröffnen – dann steht dem ersten selbstverdienten Geld nichts mehr im Weg.

2. Freundlichkeit und Höflichkeit kommt gut an

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Wer Freundlichkeit säht, wird Beliebtheit ernten – so lautet eine alte Weisheit, die auch am neuen Ausbildungsplatz gilt. Dazu gehört, offen auf die neuen Kolleginnen und Kollegen zuzugehen, sich vorzustellen und zu grüßen – immer in Höflichkeitsform, solange das „Du“ noch nicht angeboten wurde. Auch Eigeninitiative zeigen macht einen guten Eindruck. Eine Aufgabe ist erledigt? Dann darf gefragt werden: Wie kann ich noch helfen? Auch wenn etwas nicht ganz verstanden wurde: aktiv werden und freundlich nachfragen. Hilfreich ist außerdem, sich Notizen zu machen, wenn man etwas erklärt bekommt. Das zeugt von Interesse und bietet den Vorteil, alles noch einmal nachlesen zu können.

3. No-Gos vermeiden

In High-Heels auf die Baustelle? Im Fußballtrikot ins Büro? Angemessene Kleidung macht Sinn. In manchen Berufen gibt es feste Kleiderordnungen, zum Beispiel im Bäckerhandwerk. Und in Berufen mit viel Kundenkontakt ist man im Zweifelsfall mit dem etwas schickeren Outfit auf der sicheren Seite. Auch adäquates Verhalten ist empfehlenswert. Privates Internet-Surfen am Dienstrechner oder längere Handytelefonate gehören nicht dazu.

4. Probezeit bestehen

Ausbildungen beginnen mit einer Probezeit von maximal vier Monaten. Während dieser Zeit kann der Ausbildungsvertrag ohne Angabe von Gründen aufgekündigt werden. Das geschieht allerdings meist nur, wenn Azubis negativ auffallen – zum Beispiel durch mehrmaliges Zuspätkommen oder unentschuldigtes Fehlen. Sich von seiner besten Seite zeigen lautet deshalb die Devise, natürlich auch über die Probezeit hinaus.

5. Berufsausbildungsbeihilfe beantragen

Viele Auszubildende werden staatlich unterstützt. Wer nicht mehr zu Hause wohnt oder wessen Ausbildungsstelle so weit entfernt ist, dass ein Auszug zu Hause notwendig ist, kann Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Der Vorteil: Die Förderung muss nach abgeschlossener Berufsausbildung nicht zurückgezahlt werden. Zuständig für den Antrag sind die Agenturen für Arbeit. Sie helfen übrigens auch bei anderen ausbildungsbedingten Problemen weiter.

Weiterführende Informationen

E Das von der Bundesagentur für Arbeit herausgegebene Portal planet-beruf.de unterstützt Auszubildende mit einer Checkliste für den ersten Arbeitstag:

www.planet-beruf.de

E Berufsausbildungsbeihilfe können Auszubildende bei der für sie zuständigen regionalen Agentur für Arbeit beantragen:

www.arbeitsagentur.de

E Neue Bleibe gesucht? In den deutschlandweit über 550 Wohnheimen der Initiative AUSWÄRTS ZUHAUSE finden Azubis ein temporäres Zuhause:

www.auswaertszuhause.de

(nh)

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