Für Drohnen-Piloten: Eigene Versicherung notwendig

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Drohnen-Piloten brauchen eine eigene Versicherung, um bei möglichen Schäden auf der sicheren Seite zu sein. Foto: Patrick Pleul

Mittlerweile werden Drohnen sogar von der Deutschen Post genutzt. Auch bei Hobby-Piloten sind die Luftfahrzeuge immer beliebter. Wer die Luftfahrzeuge nutzt, sollte entsprechend versichert sein.

Berlin (dpa/tmn) - Wer eine Drohne fliegen lässt, braucht eigentlich eine spezielle Versicherung. Denn alle Drohnen-Piloten sind derzeit verpflichtet, eine eigene Luftfahrthaftpflichtversicherung abzuschließen. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.

Der Grund: Drohnen gelten rechtlich als Luftfahrzeuge - egal wie groß sie sind. Nach Ansicht des GDV sollten Drohnen mit einem Abfluggewicht von bis zu 250 Gramm aber von der Versicherungspflicht ausgenommen werden. Schäden durch solche Spielzeug-Drohnen wären dann durch die private Haftpflichtversicherung gedeckt.

Grundsätzlich sollten Hobby-Piloten ihre Drohen nicht zu hoch fliegen lassen - der Verband rät zu maximal 100 Metern. In Kontrollzonen für den Flugverkehr dürfen Drohnen ohne Flugerlaubnis ohnehin nicht höher als 50 Meter fliegen. Piloten sollten eine Drohne außerdem immer sehen können. Wichtig zu beachten: Wer die Drohne weiter als 300 Meter vom eigenen Standpunkt entfernt steuern will, braucht eine Flugerlaubnis. Und sobald die Drohne ein Startgewicht von mehr als fünf Kilogramm hat, ist eine Aufstiegserlaubnis nötig.

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