Für Ferienjobs gilt meist Lohnsteuerklasse I

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Wer in seinen Ferien etwa Einkünfte als Eisverkäufer erzielt, muss diese versteuern. Meist gilt dabei die Steuerklasse I. Foto: Arne Meyer

Ob als Kellner, Eisverkäufer oder Surflehrer - in der Sommersaison bieten sich viele Ferienjobs. Doch auch wenn die Einkünfte zeitlich befristet sind, müssen sie versteuert werden.

Berlin (dpa/tmn) - Ferienjobs sind grundsätzlich lohnsteuerpflichtig. Darauf weist der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) hin. In der Regel gilt die Steuerklasse I.

Bei der Steuerklasse I fällt Lohnsteuer erst bei mehr als 950 Euro Monatslohn an. Die Voraussetzung hierfür: Es handelt sich um das einzige Beschäftigungsverhältnis.

Ist der Ferienjobber bereits bei einem anderen Arbeitgeber gemeldet, kommt er in Lohnsteuerklasse VI und muss fast ab dem ersten verdienten Euro Lohnsteuern zahlen. Zu viel erhobene Lohnsteuer lässt sich per Einkommensteuererklärung zurückholen. Wer unter Berücksichtigung aller Einkünfte und Abzugsbeträge unter dem steuerlichen Existenzminimum bleibt, kann sich alle einbehaltenen Steuern erstatten lassen. Diese Grenze wird in diesem Jahr bei 8472 Euro liegen.

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