Saab-Abwicklung betrifft auch Fahrer

Garantien sollen bleiben

Frankfurt. Dem schwedischen Autobauer Saab droht die Abwicklung. Das wirft bei Saab-Fahrern Fragen nach den Auswirkungen auf: Herstellergarantie: Die Saab-Mutter General Motors hat angekündigt, die Garantieverpflichtungen weiter zu erfüllen. Das wäre ein freiwilliges Einstehen für die Verpflichtungen Saabs. Gewährleistung: Bis zwei Jahre nach Erwerb eines Neuwagens muss der Verkäufer für Mängel am Fahrzeug einstehen. Bei Gebrauchtwagen beträgt die Frist ein Jahr. Volker Lempp, Justiziar beim Auto Club Europa, macht auf ein mögliches Problem aufmerksam: „Die Frage ist, ob der Händler die Aufwendungen vom Hersteller ersetzt bekommt.“ Denn normalerweise reichten die Autohäuser die Kosten aus der Gewährleistung an den Hersteller weiter. Falls sie dies nicht mehr dürften, könne sie dies überfordern.

Ersatzteile: GM hat auch in dieser Frage angekündigt, eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. AvD-Experte Engelmohr glaubt ebenfalls, dass den Saabfahrern in diesem Punkt wenig Ungemach droht. Da die Herstellung von Ersatzteilen ein lukratives Geschäft sei, würden die Rechte dazu meist an andere Hersteller weiterverkauft. (apd)

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