Gartencenter Meckelburg: Der Einkauf als Erlebnis

+
Einkaufen als Erlebnis: Die Deko-Expertin des Gartencenter Meckelburg, Jennifer Jablonski, zeigt im Fuldabrücker Markt moderne Gartendekorationen. Im Hintergrund ist die Villa Toscana zu sehen, in der Kunden des Gartencenters eine Ess- und Trinkpause einlegen können.

„Wir wollen mehr bieten, als nur Ware verkaufen. Durch den Markt schlendern, die Waren anfassen, den Duft vor Ort riechen – für unsere Kunden soll das Einkaufen bei uns ein Erlebnis sein“, sagt Peter Meckelburg, Geschäftsführer des Gartencenter Meckelburg.

Grundlage dafür ist ein monatlich wechselndes, vielfältiges Sortiment, dessen Schwerpunkt neben Deko-Artikeln vor allem auf Pflanzen liegt, von denen es mehrere Tausend Sorten im Angebot gibt. „Es geht uns dabei nicht nur ums Geldverdienen, Umsatz ist nicht alles“, unterstreicht Meckelburg die Firmenphilosophie. „Man muss sich auch wohlfühlen, fair miteinander umgehen. Das gilt für unsere Kunden genauso wie für unsere Mitarbeiter.“

210 Menschen sorgen mittlerweile dafür, dass diese Philosophie in den neun Märkten des Gartencenter Meckelburg in Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen, Frankenberg, Schwalmstadt, Fuldabrück, Hofgeismar, Höxter und Hameln täglich gelebt wird. „Sie bringen alle großes Engagement, eine hohe fachliche Kompetenz und eine hohe Pflanzenkenntnis mit, die sie insbesondere in die Beratung einbringen“, sagt Meckelburg. „Viele unserer Kunden bringen zum Beispiel angefressene Blätter mit und fragen dann, welcher Schädling dafür verantwortlich ist. Da müssen wir natürlich helfen können“, erzählt Meckelburg, dessen gärtnerische Wurzeln im Obstbaubetrieb seines Vaters liegen und der das erste Gartencenter 1978 gemeinsam mit seinem Bruder Rolf in Bad Arolsen gegründet und seitdem stetig ausgebaut hat.

Auch die Zukunft des Unternehmens sieht der aus Twiste stammende Firmenchef positiv. „Ich denke, dass es uns auch in zehn Jahren trotz des Online-Handels sehr gut gehen wird. Unser Umsatzschwerpunkt sind Pflanzen, ein sehr spezielles Produkt“, sagt Meckelburg. „100 Rosen einer Sorte sehen für sich ganz individuell aus. Die möchten Kunden vorher anfassen, die realen Farbtöne sehen, den Blumenduft riechen. Das kann das Internet nicht bieten“, sagt der Meckelburg-Chef, der noch ein Geheimnis aus dem Firmen-Nähkästchen ausplaudert. „Meine Nichte Mara schließt bald ihr Philosophie-Studium an der Universität Konstanz ab. Danach beginnt sie eine Ausbildung im Haus und soll nach und nach Verantwortung übernehmen“, so der 59-Jährige. „Die Familientradition beim Gartencenter Meckelburg wird also weitergehen.“

 

FRANK BRAUNER

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.